3. September

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1625[Bearbeiten]

Am 3. September 1625 wird mitgeteilt, das der Jahrmarkt Exaltationis Crucis "aus vorgefallenen erheblichen Ursachen" ausfallen muss.[1] Am 14. September eines jeden Jahres feiertedie Kirche das Kreuzerhöhungsfest, lat. festum exaltationis crucis, zum Andenken daran, dass Kaiser Heraklius im Jahre 629 das heilige Kreuz wieder nach Jerusalem brachte.[2]

1832[Bearbeiten]

Am 3. September 1832 schreibt Landrat Friedrich Adrian von Arnstedt an den Geheimen Staatsminister von Kleewitz, dass Karl Hoffbauer derjenige Nordhäuser gewesen sei, der am Hambacher Fest teilgenommen habe und dessen der Dr. Wirth in seiner authentischen Beschreibung dieses Festes erwähnt.[3]

1888[Bearbeiten]

Am 3. September wird Superintendent Gustav Rosenthal in sein Amt eingeführt.[3]

1909[Bearbeiten]

Am 3. September wird Alfred Levy aus Breslau als neuer Rabbiner der Synagogengemeinde eingeführt. Er tritt die Nachfolge des verstorbenen Rabbiners Philipp Schönberger an.[3]

1927[Bearbeiten]

Am 3. September wird die wiederhergestellte Finkenburg als Gildehaus der Handwerker eröffnet. In feierlicher Form überreicht Baurat Rost am Abend des 3. September den Schlüssel zum Gildehaus, das dem Handwerk der Stadt gewidmet ist.[3]

1944[Bearbeiten]

Aus Anlass des 5. Jahrestages des Kriegsbeginns findet am 3. September ein Marsch der Kriegsfreiwilligen des Jahrgangs 1928 statt, der mit einem Appell auf dem Adolf-Hitler-Platz endet. Die Veranstaltung wird von der Presse als „Demonstration der moralischen Willenskraft“ gewertet.

1946[Bearbeiten]

Die für den 3. September 1946 vereinbarte Überstellung der Internierten und des umfangreichen Beweismaterials bezüglich der Konzentrationslager Mittelbau und Buchenwald scheitert, da keine Vertreter der sowjetischen Militäradministration am vereinbarten Treffpunkt an der Zonengrenze erschienen.[4]

1950[Bearbeiten]

Die Altendorfer Kirche begeht am 3. September das 600-jähriges Kirchenjubiläum. Aus diesem Anlass ist die Kirche umfassend erneuert worden. Den Festgottesdienst hält Propst Fritz Führ.[3]

1973[Bearbeiten]

Am 3. September 1973 verleiht die Stadt Nordhausen Fritz Gießner anläßlich seines 75. Geburtstages die Ehrenbürgerwürde, die ihm am 29. August 1990 wieder aberkannt wird.

Die neu erbaute Käthe-Kollwitz-Schule wird am 3. September 1973 eröffnet. 1500 Schulanfänger kommen an diesem Tag in die Schulen der Stadt.[3]

1984[Bearbeiten]

Im VEB Schachtbau werden als Konsumgüter Puppenwagen hergestellt. Die Produktion beginnt am 3. September, und bis Jahresende sind 31.160 Stück geplant. Der Ausstoß soll pro Jahr auf 100.000 Puppenwagen anwachsen.[3]

1990[Bearbeiten]

Die Kreismusikschule Nordhausen nimmt die Arbeit wieder auf.

In der renovierten EOS „Wilhelm von Humboldt“ in der Blasiistraße wird wieder unterrichtet.

2007[Bearbeiten]

Am 3. September 2007 erhält der deutschlandweit erste Absolvent des Studiengangs Regenerative Energietechnik, Wolfgang Mühleisen, an der Fachhochschule Nordhausen seine Diplom-Urkunde.[5]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Peter Kuhlbrodt: Spezialinventar von Quellen zur Geschichte der Freien Reichsstadt Nordhausen in Archiven des Freistaates Thüringen. Seite 148
  2. Zeno.org: Kreuzeserfindung Abgerufen am 28. August 2013.
  3. 3,0 3,1 3,2 3,3 3,4 3,5 3,6 Stadtarchiv Nordhausen (Hrsg.): Chronik der Stadt Nordhausen : 1802 bis 1989. Horb am Neckar: Geiger, 2003.
  4. Manfred Overesch: Buchenwald und die DDR – oder die Suche nach Selbstlegitimation. 1995, S. 207ff.
  5. Entwicklung der FHN Abgerufen am 29. August 2013.