29. September

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1749[Bearbeiten]

Am 29. September 1749 hielt Friedrich Christian Lesser die Weihepredigt für die neue St.-Jakobi-Kirche.[1]

1876[Bearbeiten]

Am 29. September 1876 wurde das Städtische Museum - ein Zimmer in der höheren Töchterschule - eröffnet.[2]

1883[Bearbeiten]

Am 29. September wird Professor Friedrich Traugott Kützing feierlich aus dem Lehramt verabschiedet. Nach 48-jährigem Wirken an der Realschule bzw. dem Realgymnasium tritt er im Alter von 76 Jahren in den Ruhestand. Als Algenforscher hat er sich internationales Ansehen erworben.

1901[Bearbeiten]

Am 29. September wird der Grundstein für das Kaiser-Friedrich-Denkmal gelegt.

1917[Bearbeiten]

Am 29. September 1917 wurde das neu erbaute Theater Nordhausen feierlich eröffnet.

1938[Bearbeiten]

Am 29. September findet in der Unterstadt eine größere Luftschutzübung statt, bei der außer dem Werksluftschutz der Firma Hanewacker auch der behördliche Luftschutz und der Selbstschutz der Firma Wolffram eingesetzt werden. „Es war angenommen worden, daß ein feindliches Bombengeschwader die Unterstadt überflogen und an zahlreichen Stellen durch Bombenabwürfe größere Schäden angerichtet hatte [...] Zu einer bestimmten Zeit ertönten die Sirenen, und die Gefolgschaft begab sich in die Schutzräume, während der Werksluftschutz seine Posten bezog. Die einzelnen Abteilungen des Werksluftschutzes wurden nach den bei der Leitung eingehenden Meldungen eingesetzt, um die Schäden zu beseitigen.“[3]

1939[Bearbeiten]

Am 29. September wird im Landeserziehungsheim am Weinberg ein Reservelazarett eingerichtet. Im Rahmen des Kriegseinsatzes der Flitlerjugend erfolgt der Einsatz der Schüler und Schülerinnen ab 7. Klasse der höheren Schulen der Stadt in Einrichtungen der NSV. Angehörige des BDM übernehmen die kulturelle Betreuung der Verwundeten im Reservelazarett. Schülerinnen und Schüler melden sich aufgrund der Bestimmung des Reichsministers für Wissenschaft und Volksbildung, die den vorzeitigen Abgang aus den Abiturklassen ermöglicht, um Kriegshilfsdienst zu leisten, zur Arbeit in der Wolkramshäuser Munitionsfabrik, in NSV-Kindergärten, für den Sanitätsdienst und zur Fluco.[3]

1946[Bearbeiten]

Im Rahmen einer Gedenkfeier auf dem Ehrenfriedhof, Stresemannring, wird am 29. September das Denkmal für die Opfer des Faschismus eingeweiht.[3]

1982[Bearbeiten]

Der Journalist und Buchhändler Kurt Kohlmann stirbt in Nordhausen. Er war auf kulturpolitischem Gebiet sehr engagiert. Seine „Nordhäuser Theaterbriefe“ in den „Thüringer Neuesten Nachrichten“ zählten über Jahrzehnte zum festen Bestand dieser Zeitung.

Literatur[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Literaturversand.de: Beiträge und Fotos zur Geschichte der St. Jacobikirche, Nordhausen] Abgerufen am 23. September 2013.
  2. Magistrat der Stadt Nordhausen: Das tausendjährige Nordhausen. Band 2, Seite 264
  3. 3,0 3,1 3,2 Stadtarchiv Nordhausen (Hrsg.): Chronik der Stadt Nordhausen : 1802 bis 1989. Horb am Neckar: Geiger, 2003.