9. März

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1782[Bearbeiten]

"Am 9. März 1782 Nachmittags zwischen 3 und 4 Uhr bei einem starken Schneegestöber fuhr ein Blitzstrahl am Kirchthurme S. Petri herab, ohne Schaden zu thun.“[1]

1888[Bearbeiten]

Auch die Stadt Nordhausen legt am Sarg des am 9. März verstorbenen Kaisers Wilhelm I. einen „prächtigen Kranz als Zeichen unauslöschlicher Dankbarkeit und Ergebenheit nieder“.[2]

1924[Bearbeiten]

Das Ortskomitee Nordhausen der Internationalen Arbeiterhilfe (IAH) - geleitet von Hans Moskau - beruft für Sonntag, den 9. März, eine Versammlung in der „Friedenseiche“ in Salza ein. Es soll eine Hilfsaktion ins Leben gerufen werden, um notleidende Arbeitslose mit Lebensmitteln zu versorgen.[2]

1946[Bearbeiten]

In der Wiedigsburgschule wird eine Berufsschule für Umschüler eröffnet. In der Heinrich-Mittelschule findet an diesem Tag für die Lehrerschaft des Schulaufsichtsbezirks Nordhausen Stadt und Land eine Versammlung statt. Auf der Tagesordnung stehen die Rolle der Lehrer und ihre Aufgaben beim Aufbau der neuen Schule. Die Lehrer beklagen die mangelnde Schuldisziplin, die Vernachlässigung der Erziehungspflichten durch die Eltern und die allgemeine Demoralisierung infolge Zerstörung, Not und scheinbarer Perspektivlosigkeit.[2]

1948[Bearbeiten]

Die Stadtverordneten-Versammlung stimmt der Fluchtlinienveränderung zwischen Bahnhof und Kornmarkt zu. Sie billigt einstimmig, das 69.000 qm große Gelände der Montania der Hauptverwaltung Landeseigener Betriebe, Erfurt, zur Aufnahme der neuen Produktion von Motoren und Schleppern kostenlos zur Verfügung zu stellen. Im Protokoll heißt es: Die Hauptverwaltung Landeseigener Betriebe beabsichtigt auf diesem Gelände eine Fabrikation von Motoren und Schleppern zu errichten, so daß einmal für die Arbeiter von Nordhausen neue Arbeitsmöglichkeiten geboten werden und zum zweiten die Stadt über eine weitere größere Steuereinnahmequelle verfügen würde. Bei Ablehnung des Vorschlags würde der Industriezweig von der Hauptverwaltung LEB nach Altenburg verlegt werden und somit für Nordhausen ausfallen. Oberbürgermeister Himmler gab […] seiner Genugtuung Ausdruck, daß nach vielen Schwierigkeiten und monatelangen Verhandlungen mit deutschen und russischen Dienststellen [...] endgültig die Eigentumsverhältnisse des Geländes der ehemaligen Montania geklärt werden konnten, demzufolge nunmehr das Gelände an die Hauptverwaltung LEB zwecks Errichtung eines Fabrikationsbetriebes abgegeben werden konnte.“[2]

1949[Bearbeiten]

Ministerpräsident Eggerath eröffnet den VEB Schlepperwerk. Hier ist der erste 20-PS-Schlepper fertiggestellt worden und soll auf der Leipziger Messe vorgestellt werden. In einer anschließenden Beratung mit dem Oberbürgermeister, Bürgermeister und Landrat geht es um die wirtschaftliche Basis und den Wiederaufbau der Stadt.[2]

1990[Bearbeiten]

In seiner letzten Tagung vor der Kommunalwahl beruft der Kreistag Nordhausen Gisela Hartmann, Hans Schleusner und Volker Erb in das Ratskollektiv. Detlef Müller wird neuer Kreisschulrat.

1997[Bearbeiten]

Seit dem 9. März 1997 kann unter www.karstwanderweg.de der Karstwanderweg weltweit virtuell erwandert werden.[3]

2013[Bearbeiten]

Am 9. März 2013 fand eine Museumsnacht in Nordhausen statt.

Literatur[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Förstemann & Lesser: Historische Nachrichten … Seite 402 f.
  2. 2,0 2,1 2,2 2,3 2,4 Stadtarchiv Nordhausen (Hrsg.): Chronik der Stadt Nordhausen : 1802 bis 1989. Horb am Neckar: Geiger, 2003.
  3. Der Karstwanderweg Südharz und seine Entstehung Abgerufen am 5. März 2014.