4. März

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1848[Bearbeiten]

109 Bürger richten eine Petition an den Magistrat, sofort eine außerordentliche Stadtverordneten-Versammlung einzuberufen, in der Absicht, dass dem neu zusammenzuberufenden Vereinigten Landtage Raum gegeben werde, die Volkswünsche an den Thron gelangen zu lassen. Die Petition ist unterschrieben u. a. von dem Arzt Wilhelm Hoffbauer, dem Baumwollfabrikanten Eduard Arand, dem Bankier Jacob Plaut, dem Arzt Ludwig Bloedau, dem Prediger der Freien Religionsgemeinde Eduard Baltzer, dem Bäckermeister Carl Wiecker, dem Mühlenbesitzer Carl Wilhelm Engelhardt und dem Buchhändler Ferdinand Förstemann. Daraufhin fordert die Stadtverordneten-Versammlung vom König eine reichsständische Verfassung auf dem Grunde einer wahrhaften Volksvertretung, Presse- und Religionsfreiheit, Gleichheit aller Bürger vor dem Gesetz, Einrichtung von Schwurgerichten, Vertretung des deutschen Volkes beim Bundestag und Schutz all dieser Maßnahmen durch Volksbewaffnung. Am 17. März wird eine Bürgerwehr gegründet. Die Fahnenweihe findet am 18. Juni statt.[1]

1873[Bearbeiten]

Am 4. März 1873 verstirbt Karl Hartmann in Nordhausen.

1895[Bearbeiten]

Die Stadtverordneten stimmen trotz Einspruchs des hiesigen Gastwirtsvereins dem Antrag des Magistrats zu, der Firma Peter Klein, Düsseldorf, die Aufstellung von 5 Selterswasser-Trinkhallen zu gestatten.[1]

1932[Bearbeiten]

Die berühmte Filmschauspielerin Henny Porten führt mit einem eigenen Ensemble im Stadttheater am das Lustspiel „Madame sans gene“ des Franzosen Victorien Sardou auf.[1]

Ebenfalls am 4. März hält Pfarrer Johannes Lippert im Restaurant „Zum Dom“ einen Vortrag über „Christentum und Nationalsozialismus“.[1]

1936[Bearbeiten]

Am 4. März begeht die Branntwein- und Likörfabrik Emmert ihr 175-jähriges Jubiläum. Am 4. März 1761 kaufte Meister Johann Heinrich Emmert ein Haus am Kornmarkt mit Brenn- und Braugerechtigkeit.[1]

1949[Bearbeiten]

Der Nordhäuser Stadtausschuss der Deutschen Volkskongressbewegung führt am 4. März in der Gaststätte „Zum Socken“ eine Versammlung zum Thema „Der Kampf um die Einheit Deutschlands“ durch.[1]

1981[Bearbeiten]

Im VEB Nordbrand findet die Grundsteinlegung zum Produktionsgebäude „Rationalisierung/Erweiterung Brennerei“ statt. An der Ecke Erfurter Straße zur Sondershäuser Straße entsteht ein großes Investvorhaben.[1]

1988[Bearbeiten]

Am Geiersberg wird die neu errichtete Sonderschule nebst Turnhalle am 4. März 1988 übergeben. Die Einrichtung erhält den Namen „Johann Heinrich Pestalozzi“.[1]

2006[Bearbeiten]

Am 4. März 2006 fährt der erste Schmalspurzug der Harzer Schmalspurbahnen in den Bahnhof Quedlinburg ein.[2]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. 1,0 1,1 1,2 1,3 1,4 1,5 1,6 1,7 Stadtarchiv Nordhausen (Hrsg.): Chronik der Stadt Nordhausen : 1802 bis 1989. Horb am Neckar: Geiger, 2003.
  2. Wikipedia: Harzer Schmalspurbahnen Abgerufen am 28. Februar 2014.