20. März

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1811[Bearbeiten]

Am 20. März 1811 bricht bei Herrn Bosse und Frau Rhan unter den Weiden ein großes Feuer aus. In der Zeitung erscheint folgendes Dankschreiben:

„Auch dem Herrn Obrist, dem ganzen Corps der Herren Officiers und sämtlichen hier garnisonierten Militärs des 7ten Linien-Infanterie-Regiments, meinen ganz ergebensten Dank für die treue Mitwirkung zur schleunigen Hülfe bey diesem entstandenen Unglück.
Die getroffenen zweckmäßigen Maßregeln der Herren Officiers, so wie die Thätigkeit der Militärs, und ihre Sorgfalt das gerettete Eigenthum zu sichern, wird allen Einwohnern unvergesslich seyn.“[1]

1900[Bearbeiten]

Die Eisengießerei und Maschinenfabrik Mosebach & Sohn, Steinstraße 3, wird gegründet. Inhaber sind Gustav Mosebach und Kaufmann Paul Ströwe.[1]

1927[Bearbeiten]

Am 20. März 1927 fand der Gautag des Königin-Luise-Bundes in Nordhausen statt.

1933[Bearbeiten]

Am 20. März 1933 erscheint zum ersten Male der Nordhäuser Lokal-Anzeiger. In seiner Druckerei und Redaktion ist ein Teil der Mitarbeiter der früheren Nordhäuser Volkszeitung tätig. Er wird daher auch in erster Linie von den bisherigen Lesern, der Arbeiterschaft, bezogen.

Stadtrat Albert Pabst wird am 20. März beurlaubt und am 30. September unter Versetzung in den Ruhestand aus der städtischen Verwaltung ausgeschlossen.[1]

1934[Bearbeiten]

Am 19./20. März 1934 wird Oberbürgermeister Heinz Sting von seinem Amt als NSDAP-Kreisleiter von Nordhausen entbunden. Der Oberbürgermeister erklärt diese Maßnahme mit seiner ablehnenden Haltung gegen eine Berufung von Heinrich Keiser zum Landrat. Ein Fackelzug, den seine Anhänger am 21. März für Heinz Sting veranstalten wollen, wird auf besonderen Wunsch des Oberbürgermeisters nicht durchgeführt. In einer Rede am 21. März vor den politischen Leitern des Parteikreises Nordhausen fordert Kreisleiter Keiser alle Parteigenossen zur Wahrung unbedingter Parteidisziplin auf. Sting befindet sich auf „Erholungsurlaub“.[1]

1936[Bearbeiten]

Die Sportfliegergruppe Nordhausen, die noch 1932/33 eine Flugzeughalle am Darrweg errichten ließ, zog am 20. März 1936 nach Ellrich zum Haidberg um.[2]

1957[Bearbeiten]

An der konstituierenden Sitzung des Deutschen Städte- und Gemeindetages in Berlin am 20. März nimmt neben dem Vorsitzenden des Rates des Kreises Nordhausen auch der Bürgermeister der Stadt Nordhausen teil. Zwanzig Orte des Kreises sind Mitglied der neugebildeten Institution.[1]

1971[Bearbeiten]

In der Tageszeitung Das Volk erscheint am 20. März 1971 ein Artikel, in welchem die vielen Schwangerschaftsunterbrechungen im Kreisgebiet beklagt werden. Andere Möglichkeiten der Geburtenregelung sollten mehr genutzt werden.[1]

1980[Bearbeiten]

Am 20. März 1971 wird auf der DFD-Ortsdelegiertenkonferenz die aktuelle Mitgliederzahl in Nordhausen auf 2852 Mitglieder beziffert. 89 % aller Frauen zwischen 15 und 60 Jahren sind im Kreis berufstätig. Jede 6. Leitungsfunktion in der Industrie und Landwirtschaft, jede dritte im Hoch- und Fachschulwesen und jede zweite im Handel wird von einer Frau ausgeübt. Jede vierte Stadt oder Gemeinde hat einen weiblichen Bürgermeister.[1]

2014[Bearbeiten]

Die am 27. Februar 2014 eröffnete und Stéphane Hessel gewidmete Ausstellung „ … die Würde des Menschen“ im Nordhäuser Bürgersaal ist bis zum 20. März 2014 zu sehen.[3]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. 1,0 1,1 1,2 1,3 1,4 1,5 1,6 Stadtarchiv Nordhausen (Hrsg.): Chronik der Stadt Nordhausen : 1802 bis 1989. Horb am Neckar: Geiger, 2003.
  2. Fred Dittmann: Fliegerhorst und Luft-Nachrichten-Schule 1, S. 10.
  3. Stadt Nordhausen: Ausstellung im Nordhäuser Bürgersaal: „Stéphane Hessel: … die Würde des Menschen“ Abgerufen am 11. März 2014.