31. Juli

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1838[Bearbeiten]

Adalbert Welcker wird geboren.

1851[Bearbeiten]

Am 31. Juli muss der ehemalige Bürgermeister Moritz Eckardt, wegen seiner demokratischen Gesinnung gemaßregelt, die Stadt verlassen. Eckardt hatte 1849 in der Zweiten Kammer, dem preußischen Parlament, die Nachfolge Baltzers für die Kreise Worbis und Nordhausen angetreten. Er siedelt nach Roßla über, wo er in die Dienste des Grafen von Stolberg-Roßla tritt. Die Bürgerschaft überreicht ihm als Ehrengeschenk einen silbernen Becher.[1]

1892[Bearbeiten]

Am 31. Juli erleben die Nordhäuser den wohl ersten Ballonaufstieg in ihrer Stadt. Zumindest handelt es sich um den ersten dokumentierten Ballonaufstieg. Der Luftschiffer Paul Feiler erhebt sich auf dem Gehegeplatz mit dem gasgefüllten Ballon „Meteor“ in die Lüfte, wird vom Wind in Richtung Kyffhäuser getrieben, landet jedoch schon nach 9,5 km bei Heringen. Unter den Nordhäusern herrscht große Begeisterung über die erste Luftfahrt über ihrer Heimatstadt.[1]

1914[Bearbeiten]

Am 31. Juli 1914 sprach der sozialdemokratische Reichstagsabgeordnete Paul Reißhaus im Schützenhaus-Garten gegen die drohende Kriegsgefahr.[2]

1915[Bearbeiten]

Am 31. Juli beginnt Landrat Philipp Schaeper die Nagelung eines Eisernen Kreuzes im Landratsamt. Damit sollen Mittel zur Unterstützung von Kriegshinterbliebenen beschafft werden. Im August wird in der Stadt beschlossen, eine Nagelung des Stadtwappens vorzubereiten. Diese soll jedoch erst zum Friedensschluss während einer allgemeinen Friedensfeier erfolgen.[1]

1926[Bearbeiten]

Erika Schirmer wird in Schlesisch-Nettkow bei Grünberg in Schlesien geboren. Deutschlandweit bekannt wurde sie durch ihr Kinderlied „Kleine weiße Friedenstaube“. Seit 2013 ist sie Ehrenbürgerin der Stadt Nordhausen.

1932[Bearbeiten]

Bei der Reichstagswahl 1920 (Nordhausen) wird die NSDAP mit 45 Prozent stärkste Kraft.

1934[Bearbeiten]

Am 31. Juli tritt Seminardirektor i. R. Heinrich Lewin, der mit der Verwaltung des Stadtarchivs betraut worden ist, krankheitshalber von seinem Amt zurück. Sein Nachfolger wird Friedrich Stolberg.

1944[Bearbeiten]

Reisen sind nur noch mit entsprechenden Genehmigungen möglich. Diese werden im Stadthaus auf Grund von Dringlichkeitsnachweisen erteilt. Der Südharzer Kurier gibt die Parole aus: „Erst siegen, dann reisen!“ und appelliert am 31. Juli an die Bevölkerung, nicht mehr zu verreisen, um die Züge für kriegswichtige Fahrten freizuhalten.[1]

1947[Bearbeiten]

Einem Beschluss der Stadtverordneten-Versammlung vom 31. Juli zufolge sollen am Altentor, am Pfingstweg, an der Ecke Stolberger-, Gartenstraße, an der Ecke Bahnhof-, Arnoldstraße und an der Hanewackerbrücke elektrische Uhren angebracht werden. Eine neue Ortssatzung vom 31. Juli zur Aufräumung der zerstörten Stadtteile setzt die vorjährige außer Kraft.[1]

1976[Bearbeiten]

Das Schiff MS „Nordhausen“ wird am 31. Juli in Dienst gestellt. Zwischen der Besatzung und der Stadt Nordhausen wird ein Patenschaftsvertrag abgeschlossen.

1987[Bearbeiten]

Wie die Zeitung Das Volk am 31. Juli meldet, ist geplant, den bisherigen Zentralen Platz in „Platz des Sozialismus“ umzubenennen, jedoch erst nach Abschluss der Bauarbeiten.[1]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. 1,0 1,1 1,2 1,3 1,4 1,5 Stadtarchiv Nordhausen (Hrsg.): Chronik der Stadt Nordhausen : 1802 bis 1989. Horb am Neckar: Geiger, 2003.
  2. Kyffhäuser Nachrichten: Als der Weltkrieg zu Ende war Abgerufen am 22. Juli 2013.