5. Juli

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1313[Bearbeiten]

"Am 5. Juli 1313 zu Pisa trug der Kaiser Heinrich VII. dem Markgrafen Heinrich von Landsberg auf, sich als Vertheidiger und Richter des Rathes und der Bürger von Nordhausen anzunehmen, welche ihm, dem Kaiser, geklagt hätten, daß die Herren von Hakeborn, Schraplau, Querfurt, der Schenk von Nebra und Ludolf von Morungen [Leute des Markgrafen] ohne Ankündigung der Fehde vor Nordhausen gekommen (…), die Bürger und ihre Güter feindlich angegriffen und einige getödtet, andere schwer verwundet hätten.“[1]

1803[Bearbeiten]

Am 5. Juli wird eine Verordnung veröffentlicht, die eine Belohnung für das Einfangen von Deserteuren verspricht. In der Höhe der Belohnung wird ein deutlicher Unterschied zwischen den Bürgern der alten und neuen preußischen Gebiete gemacht. Die Bürger der alten preußischen Gebiete erhalten 12 Reichstaler, die Bürger der neuen Gebiete erhalten 6 Reichstaler.[2]

1827[Bearbeiten]

Die Tabakfabriken C. A. Kneiff und F. C. Lerche werden gegründet. Am 5. Juli eröffnet Carl August Kneiff, Rautenstraße 307, eine Tabakfabrik, Wein- und Materialwaren-Handlung. 1828 beginnt die Firma mit der Herstellung von Kautabak. Waren es in diesem Jahr nur 400 kg, so produziert sie 1855 11.500 kg Kautabak.[2]

1893[Bearbeiten]

Auf Einladung des Nordhäuser Magistrats treffen sich am 5. Juli in Benneckenstein Vertreter der Städte Nordhausen, Wernigerode, Elbingerode, Benneckenstein und der Fürstlich Stolberg-Wernigeröder Kammerverwaltung und bilden ein Komitee für Erbauung einer Harzquerbahn von Wernigerode nach Nordhausen.[2]

1911[Bearbeiten]

Vom 3. bis 5. Juli 1911 finden die Nordhäuser Flugtage statt.[3] Bei dieser Veranstaltung kam es am 5. Juli 1911 zur ersten Überfliegung des Harzes mit Start in Nordhausen.[4]

1943[Bearbeiten]

Am 5. Juli wird im Haus des NSKK in der Neustadtstraße der erste Lehrgang für Frauen, die als Kraftwagenführerinnen ausgebildet werden, eröffnet. Die Ausbildung, zu der auch weltanschauliche Schulungsabende gehören, dauert 14 Tage.[2]

1946[Bearbeiten]

Am 5. Juli wird unter der Firmenbezeichnung „Nordhäuser Gemeinschaftswerk GmbH“ in der Rothenburgstraße 13 ein Betrieb zur Wiederinstandsetzung von Werkzeugmaschinen, zum Bau von Kochherden u. a. Gebrauchsgegenständen gegründet.[2]

1990[Bearbeiten]

Am 5. Juli 1990 bildet der neue Kreistag auf der Grundlage des Beschlusses Nr. 16-2/90 den Ausschuß für Vergangenheitsbewältigung und Petitionen.[5]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Förstemann & Lesser: Historische Nachrichten … Seite 274
  2. 2,0 2,1 2,2 2,3 2,4 Stadtarchiv Nordhausen (Hrsg.): Chronik der Stadt Nordhausen : 1802 bis 1989. Horb am Neckar: Geiger, 2003.
  3. Thüringer Allgemeine vom 24. Mai 2011: 100 Jahre Nordhäuser Flugtage Abgerufen am 17. Juni 2013.
  4. Harz-Zeitschrift 2002/2004, Seite 291
  5. JIS Jödicke Info-Service i. Nordhausen a. Harz. Referenzen Abgerufen am 12. August 2020.