30. Mai

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1516[Bearbeiten]

Am 30. Mai 1516 kommt Martin Luther das erste Mal nach Nordhausen.[1]

1735[Bearbeiten]

"Am 30. Mai 1735 zahlte der Rath 2 Römermonate zur Befestigung von Mainz (8. M. fl.)."[2]

(Veranschlagt man für einen Römermonat die überliche Gegensumme von 128.000 Gulden (fl.)[3], dann entsprechen die genannten 2 Römermonate lediglich 256.000 Gulden. Bei 20 Römermonaten dagegen würde man auf gut 8 Millionen Gulden kommen, vgl. die in Klammern genannten "8. M. fl.". Möglicherweise liegt hier bei Förstemann & Lesser ein Druckfehler vor.)

1844[Bearbeiten]

Am 30. Mai 1844 findet in der St.-Blasii-Kirche das Gesangsfest des Constantia-Gesangsvereins zu Nordhausen statt.[4]

1899[Bearbeiten]

Am 30. Mai 1899 "befuhr zum ersten Mal planmäßig ein Personenzug der Nordhausen - Wernigeroder Eisenbahn den Altvater Brocken, die höchstgelegene Eisenbahnstation im mitteldeutschen Raum."[5]

1920[Bearbeiten]

Die Wahlen für die Elternbeiräte an Volks- und Mittelschulen finden mit sehr geringer Wahlbeteiligung am statt.[6]

Im Reichstagswahlkampf tritt am 30. Mai im großen Saal der Drei Linden in einer Veranstaltung der USP der ehemalige preußische Kultusminister Adolf Hoffmann auf.[6]

1926[Bearbeiten]

Die hiesigen Mitglieder des völkischen „Deutschbundes“ feiern ein sog. Hermannsfest. Superintendent Theodor Hammer hält in der Marktkirche die Festpredigt. Es folgen Vorträge in der Aula des Gymnasiums von dem Leipziger antisemitischen Verleger und prominenten Deutschbund-Mitglied Theodor Fritsch und des deutschnationalen Thüringer Staatsrates Emil Fritz Herfurth. Auch Dietrich Klagges, demnächst Lehrer in Benneckenstein, ist Deutschbund-Aktivist.[6]

1931[Bearbeiten]

Das Preußische Behördenhaus am Taschenberg wird seiner Bestimmung übergeben. Das Haus wurde von Regierungsbaurat Schneck entworfen, der auch die Bauleitung hatte. Im Erdgeschoss sind die staatliche Forst- und Kreiskasse sowie das Hochbauamt untergebracht, in der ersten Etage die Katasterämter I und II und in der zweiten Etage das Kulturamt.[6]

1935[Bearbeiten]

Stadtbürodirektor Theodor Weiss aus Salzwedel, der am 1. November 1933 die vakante Stelle des Stadtverwaltungsdirektors in Nordhausen angetreten hatte, erschießt sich am 30. Mai 1935 in Stolberg im Harz. Er war seit dem 12. November 1934 vom Amt beurlaubt.[6]

1954[Bearbeiten]

Ein Interzonen- Fußballspiel am 30. Mai im Albert-Kuntz-Sportpark zwischen Motor Nordhausen West und dem westdeutschen Amateur-Ligisten Goslar 08 endet mit einem Sieg für den DDR-Ligavertreter.[6]

1986[Bearbeiten]

Der Parkplatz „Am Alten Tor“ wird seiner Bestimmung übergeben. Er kann 97 Fahrzeuge aufnehmen.

1990[Bearbeiten]

Klaus Hummitzsch scheidet als Vorsitzender des Rates des Kreises Nordhausen aus.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Flyer: Der Lutherweg in Nordhausen
  2. Förstemann & Lesser: Historische Nachrichten … Seite 355
  3. Wirtschaftslexikon: Römermonat
  4. Magistrat der Stadt Nordhausen: Das tausendjährige Nordhausen., Band 2, Seite 135
  5. Interessengemeinschaft Harzer Schmalspurbahnen: Der Brocken-Bahnhof
  6. 6,0 6,1 6,2 6,3 6,4 6,5 Stadtarchiv Nordhausen (Hrsg.): Chronik der Stadt Nordhausen : 1802 bis 1989. Horb am Neckar: Geiger, 2003.