Theodor Hammer

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Theodor Hammer
[[Bild:|220px|Theodor Hammer]]
Gustav Adolf Theodor Hammer
geb. 1. Oktober 1865 in Rosenberg/Westpreußen
gest. 1946
Superintendent, Oberpfarrer
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Gustav Adolf Theodor Hammer (geb. 1. Oktober 1865 in Rosenberg/Westpreußen; gest. 1946) war Superintendent und Oberpfarrer.

Leben[Bearbeiten]

1893 Hilfsprediger in Rehhof/Westpreußen.- 1893 - 1895 Divisionspfarrer in Gumbinnen/Ostpreußen.- 1895 - 1901 Divisionspfarrer in Königsberg/Preußen.- 1901 - 1904 Divisionspfarrer in Graudenz.- 1904 - 1912 Pfarrer in Stadtkirche Graudenz.

Er war Prediger und Archidiakonus am Dom zu Marienwerder und gab 1904 ein evangelisches Schulgesangbuch heraus.[1] Am 3. August 1913 wurde Theodor Hammer aus Graudenz (Westpreußen), der zuvor als Divisionspfarrer tätig war, zum Superintendenten und Oberpfarrer an der St.-Nikolai-Kirche gewählt. Zum 11. Januar 1914 erfolgte seine Einführung als Oberprediger. Die Feier wurde vom Marktkirchenchor unter Leitung des Organisten Erich Sümnich umrahmt.

Hammer war national bis völkisch gesinnt. So spendete er 1923 für die Errichtung eines Schlageter-Denkmals 2000 Mark. Beim „Hermannsfest“ 1926 des hiesigen Deutschbundes hielt er in der Marktkirche die Festpredigt. Auch wirkte er bei der Gründung der Ortsgruppe der Deutschen Christen im Juni 1933 mit.

Am 1. Oktober 1936 trat Theodor Hammer im Alter von 71 Jahren in den Ruhestand. Er war 22 Jahre lang Oberpfarrer an St. Nicolai und Superintendent des Kirchenkreises Nordhausen.

Einzelnachweise[Bearbeiten]