20. August

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1265[Bearbeiten]

Am 20. August 1265 erlaubte Papst Clemens IV. dem Propst und dem Konvent, die notwendigen Gelder zur Wiederherstellung des Klosters St. Nikolausberg in Bischoferode und seiner durch einen Brand zerstörten Wirtschaftsgebäude zu beschaffen.[1]

1804[Bearbeiten]

Am 20. August wird der Kalender in Nordhausen an die Arbeitstage in Preußen angepasst. Die Feiertage werden folgendermaßen geordnet:[2]

  1. Abschaffung des dritten Feiertages der Hauptfeste Weihnachten, Ostern und Pfingsten
  2. Abschaffung des Grünen Donnerstages
  3. Abschaffung der vierteljährlichen Buß- und Bettage

Danach hat sich die Arbeitszeit in Nordhausen um 8 Tage erhöht.

1885[Bearbeiten]

Franz Meinecke wird in Eisenach geboren.

1919[Bearbeiten]

Am 20. August spricht die bekannte USPD-Politikerin Luise Zietz, Mitglied der Nationalversammlung, im Saal der „Drei Linden“.[2]

1928[Bearbeiten]

Am 20. August nehmen die Vertrauensmänner der Ortsgruppe der SPD nach einem Vortrag von Johannes Kleinspehn zum Thema „Brauchen wir Panzerkreuzer?“ eine Entschließung an, in der sie die Zustimmung der sozialdemokratischen Minister zum Bau des Panzerkreuzers verurteilen und die Einberufung eines außerordentlichen Parteitages fordern.[2]

1929[Bearbeiten]

Am 20. August wird an der Brücke zwischen Grimmelallee und Hesseröderstraße eine Bronzetafel mit der Aufschrift des neuen Namens Hanewacker-Brücke angebracht.[2]

1930[Bearbeiten]

Helmut Zinke kommt zur Welt.

1933[Bearbeiten]

In Weimar wird am 20. August die Leichtathletin Ilse Buhl-Laumann vom SV Preußen 05 Deutsche Meisterin im Schlagballweitwurf mit 72,68 m. Damit wird zum ersten Male der Titel eines Deutschen Meisters nach Nordhausen geholt.[2]

Mit einem Schreiben aus Berlin vom 20. August 1933 nimmt Adolf Hitler die ihm verliehene Ehrenbürgerschaft der Stadt Nordhausen an.

1943[Bearbeiten]

Am 20. August beschäftigt sich eine nichtöffentliche Ratsherrensitzung mit den Luftschutzmaßnahmen bzw. der Luftschutzbereitschaft der Stadt. Oberbürgermeister Herbert Meyer stellt fest, dass seitens der örtlichen Luftschutzleitung alles getan wurde, um die Stadt Nordhausen luftschutzbereit zu machen. Die Schutzmaßnahmen würden den Erfordernissen entsprechend laufend ergänzt. Darüber hinaus müsse jedoch jeder Einwohner zur erforderlichen Luftschutzbereitschaft beitragen.[2]

1944[Bearbeiten]

Am 20. August werden Wilhelm Hagelstange, Kaufmann, Rendant und Kassenverwalter der Domgemeinde, bis 1933 Mitglied der Zentrumspartei, der Sozialdemokrat Otto Flagmeyer und andere im Rahmen der „Aktion Gitter“ für einige Wochen nach Buchenwald verschleppt.[2]

1945[Bearbeiten]

Der Oberbürgermeister Karl Schultes erlässt für die Stadt ein Zuzugsverbot, um der Wohnungsnot entgegenzuwirken. Es tritt am 20. August 1945 in Kraft. Das Wohnungsamt setzt Kommissionen ein, um die Belegung der Wohnungen zu überprüfen.[2]

1976[Bearbeiten]

Am 20. August 1976 war Nordhausen Ziel der 7. Etappe (Jena – Nordhausen; 165 km; Sieger: Holger Kickeritz [SC Dynamo Berlin II]) der 24. DDR-Rundfahrt.[3]

1991[Bearbeiten]

Über acht Millionen DM erhält der Landkreis Nordhausen für kulturelle Einrichtungen und zur Denkmalpflege.

1992[Bearbeiten]

Das Kirchliche Umweltseminar erhält den mit 10.000 Mark dotierten Thüringer Umweltpreis 1992. Anlass ist die Initiative des Seminars zur Renaturierung des Rössingsbachs.

Nach baulichen Veränderungen wird das ehemalige Stabsgebäude der Grenztruppen in Klettenberg als Grundschule seiner neuen Bestimmung übergeben.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Cistopedia: Das Nonnenklosters St. Nikolausberg in Bischoferode bis zu seiner Übersiedlung an die Marienkirche im Altendorf vor Nordhausen 1294 Abgerufen am 30. Juli 2013.
  2. 2,0 2,1 2,2 2,3 2,4 2,5 2,6 2,7 Stadtarchiv Nordhausen (Hrsg.): Chronik der Stadt Nordhausen : 1802 bis 1989. Horb am Neckar: Geiger, 2003.
  3. Lutz Jödicke: Aus dem Rundfunkarchiv : Nordhausen und die DDR-Rundfahrt. In: Stadtarchiv Nordhausen (Hrsg.): Nordhäuser Nachrichten. Südharzer Heimatblätter. Band 27, Nr. 2. Iffland, Nordhausen 2018, S. 20–21.