1. August

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1841[Bearbeiten]

Vom 1. August an verkehrt zwischen Nordhausen und Magdeburg eine tägliche Personen-Postkutsche. Die Fahrdauer beträgt 14 Stunden, das Fahrgeld pro Person und Meile 6 Silbergroschen.[1]

1869[Bearbeiten]

Am 1. August 1869 wird das 41,72 Kilometer lange Eisenbahnteilstück zwischen Herzberg und Nordhausen in Betrieb genommen.[2] Somit ist die Verbindung von Nordhausen mit Northeim hergestellt.[3]

1887[Bearbeiten]

Am 1. August trifft hier Zirkus Hagenbeck mit 50 Pferden, 12 Elefanten etc., ein und gibt noch am selben Abend auf dem Marktrasen die Eröffnungsvorstellung. Der Zirkus ist durch Gas und elektrisches Licht erleuchtet. In einem zweiten sog. Singhalesen-Zelt treten Eingeborene der Insel Ceylon auf. Am folgenden Tag schreibt die Zeitung: „Nach dem Marktrasen bewegte sich gestern Nachmittag und Abend eine wahre Völkerwanderung. Das Zelt der Singhalesen war stets sehr zahlreich besucht, mitunter selbst gedrängt voll. Das gesittete, freundliche Wesen der Bewohner Ceylons fesselte die Besucher meistens noch mehr als die Tanzproductionen der braunen Gesellen. Die 11 prachtvollen Elephanten sowie die Zebus und das Tigerpferd erregten großes Interesse.“[1]

1889[Bearbeiten]

Justizrat Friedrich Wilhelm Löbnitz verstirbt. Sein Andenken ehrt ein städtischerseits errichtetes Grabdenkmal auf dem Zentralfriedhof.

1929[Bearbeiten]

Am 1. August versammeln sich Angehörige der KPD-Ortsgruppe vor dem Rathaus zu einer Antikriegskundgebung. Ein aus Halle angereister Redner rühmt das Wirken der Kommunistischen Internationale und Sowjetrusslands und prangert das Kriegstreiben der Kapitalisten und Sozialfaschisten an.[1]

1945[Bearbeiten]

Am 1. August 1945 wird der Bahnverkehr zwischen Ilfeld und Nordhausen wieder aufgenommen.[4]

1946[Bearbeiten]

Mit Wirkung zum 1. August 1946 übernimmt die im Juni 1946 gegründete „Nordthüringer Steinkohlen GmbH“ den Ilfelder Steinkohlebergbaubetrieb.[5]

1959[Bearbeiten]

Am 1. August beginnt der Abriss und der anschließende Wiederaufbau der alten Siechenbrücke.[1]

1964[Bearbeiten]

In einer Festveranstaltung in der Finkenburg am 1. August wird das Gebäude als „Haus des Handwerks“ und als öffentliche Gaststätte eingeweiht.[1]

Literatur[Bearbeiten]

  • Paul Lauerwald: Die eisenbahnseitige Erschließung des Harzes - Ein Überblick. S. 227-244 in: Harzverein für Geschichte und Altertumskunde (Hrsg.): Harz-Zeitschrift. Jahrgang 54/55, 2002/2003

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. 1,0 1,1 1,2 1,3 1,4 Stadtarchiv Nordhausen (Hrsg.): Chronik der Stadt Nordhausen : 1802 bis 1989. Horb am Neckar: Geiger, 2003.
  2. Harz-Zeitschrift 2002/2003, Seite 231
  3. "Chronik der Stadt Nordhausen", Stadtarchivar H. Heineck.
  4. Beiträge zur Geschichte aus Stadt und Kreis Nordhausen vol. 26 (2001), Seite 10
  5. Manfred Bornemann: Letzter Bergbau im Ilfelder Tal: Aus der Betriebszeit 1946 bis 1949. Abgerufen am 23. Juli 2013.