28. Februar

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1730[Bearbeiten]

Am 28. Februar 1730 wurde eine „Neue Feuerordnung" erlassen.[1]

1860[Bearbeiten]

Ein Orkan richtet schwere Zerstörungen an. Am Abend gegen 22:30 Uhr hebt der Sturm das Dach des Hauses von Zimmermeister Rübsamen vor dem Grimmeltor nebst Sparren, Dachgebälk und Schornstein vollständig ab und schleudert es ca. 100 Fuß weit über die Chaussee und zwei Promenadenwege hinweg in den gegenüberliegenden Garten von Schulze. In dieser Sturmnacht wird auch die Wetterfahne des Blasii-Kirchturms herabgeschleudert.[2]

1861[Bearbeiten]

Am 28. Februar 1861 wird in Nordhausen der Maler Julius Hugo Bergmann geboren.

1874[Bearbeiten]

Am 28. Februar 1874 ist der Abbruch vom Barfüßertor vollendet.

1904[Bearbeiten]

Der Theologe Fritz Führ wird geboren.

1905[Bearbeiten]

Marie Stritt, Vorsitzende des Bundes Deutscher Frauenvereine, referiert im Bildungsverein über „Ursprung, Ziele und gegenwärtigen Stand der Frauenbewegung“.[2]

1908[Bearbeiten]

Im Nordhäuser Geschichts- und Altertumsverein hält Karl Meyer einen Vortrag über die Nordhäuser Stadtflur.[2]

1926[Bearbeiten]

Am 28. Februar veranstaltet die Ortsgruppe des Reichsbanners Schwarz-Rot-Gold zur Erinnerung an den ehemaligen Reichspräsidenten eine Ebert-Gedächtnisfeier unter Mitwirkung der Reichsbanner-Kapelle und des Volkschores. Reichstagspräsident Paul Lobe, ein persönlicher Freund Eberts, gedenkt des prominenten Politikers. Am Nachmittag des 28. Februar marschieren zum Empfang des Reichstagspräsidenten die Kameradschaften des Reichsbanners auf dem Kornmarkt auf. Vor 600 Nordhäuser Reichsbannerleuten begrüßt deren Führer, Architekt Karl Schmidt (DDP), den Berliner Politiker. Im überfüllten Spangenberg-Saal heißt Richard Jungblut, der Vorsitzende des Reichsbanners Nordhausen, Paul Lobe willkommen.[2]

1932[Bearbeiten]

In der vierten Wahlkampfveranstaltung der Eisernen Front spricht im Saal der „Hoffnung“ der Abgeordnete des Preußischen Landtags Hermann Hämisch über das Thema „Soll Deutschland eine faschistische Hölle werden?“[2]

1946[Bearbeiten]

Die Stadt Nordhausen beantragt bei der Regierung des Landes Thüringen die Eingemeindung von Salza und Krimderode.[2]

1961[Bearbeiten]

Am 28. Februar 1961 besucht der Minister für Gesundheitswesen Max Sefrin das Städtische Krankenhaus in Ilfeld und trifft sich hier mit dem ärztlichen Direktor Dr. Gebhardt. Am Abend findet eine Gesprächsrunde mit Vertretern des Nordhäuser Gesundheitswesens im Kulturraum des VEB Nordbrand statt.[2]

In der Kaufmännischen Berufsschule wird an diesem Tag der Kreisverband der „Deutschen Gesellschaft für Stenographie und Maschineschreiben“ gegründet.

1967[Bearbeiten]

Die Sonderaustellung „Raritätenkabinett“ im Meyenburg-Museum ist noch bis zum 28. Februar zu besichtigen. Die Mitarbeiter des Museums haben den Versuch unternommen, eine Art „Raritätenkabinett“ in einem der Sonderausstellungsräume des Museums für die Besucher nachzugestalten. Dabei wird die recht reichhaltige Sammlung des Meyenburg-Museum mit genutzt.[2]

1974[Bearbeiten]

In Nordhausen-Salza ertrinkt ein Kind, das unbemerkt in die Salza gefallen ist und nur noch tot geborgen werden konnte.[2]

1976[Bearbeiten]

Eine Woche nach der Kreisdelegiertenkonferenz der SED findet am 28. Februar 1976 eine Kreisdelegiertenkonferenz der FDJ statt. Es ist die 20. Konferenz dieser Art. Rechenschaftslegungen, Verpflichtungen und Würdigungen sowie eine mehrstündige Diskussion stehen auf dem Programm.[2]

1983[Bearbeiten]

Das Feierabend- und Pflegeheim im Wohngebiet Nordhausen-Nord wird am 28. Februar seiner Bestimmung übergeben. Es gibt darin 54 Zwei- und 54 Einbettzimmer.[2]

1986[Bearbeiten]

Im IFA-Klubhaus treffen sich bis zum 28. Februar 1986 die 28 besten Schachspieler der DDR.[2]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Förstemann & Lesser: Historische Nachrichten … Seite 194
  2. 2,00 2,01 2,02 2,03 2,04 2,05 2,06 2,07 2,08 2,09 2,10 2,11 Stadtarchiv Nordhausen (Hrsg.): Chronik der Stadt Nordhausen : 1802 bis 1989. Horb am Neckar: Geiger, 2003.