3. April

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1933

Mit Wirkung vom 3. April 1933 wird Curt Baller als Oberbürgermeister vom Dienst suspendiert und in den Ruhestand versetzt.

1938

Eine Woche vor der Volksabstimmung und Wahl zum Großdeutschen Reichstag veranstaltet der Kreisabschnitt Nordhausen der NSDAP am Nachmittag des 3. April auf dem Adolf-Hitler-Platz vor dem Neuen Rathaus eine „machtvolle Kundgebung“. Hauptredner Staatsrat Spaniol aus Berlin ruft in die Menge: „Ein einziger Soldat schuf das neue Reich und hat durch seine gewaltige Tat den Weltkrieg zugunsten Deutschlands entschieden.“ Zum Schluss äußert Kreisabschnittsleiter Witzel den Wunsch, daß er am 10. April mittags um 12 Uhr seinem Gauleiter melden könne, Nordhausen habe 100-prozentig mit „Ja“ gestimmt.[1]

1945

Am 3. April 1945 geschah der erste große Luftangriff der Royal Air Force auf Nordhausen. Bis zum Ende der SED-Diktatur wurden "US-Luftgangster" dafür verantwortlich gemacht.

1948

Der ehemalige Oberbürgermeister Herbert Meyer wird aus dem britischen Internierungslager Staumühle bei Bielefeld entlassen.

1991

Das Brandesbachtal in der Nähe Ilfelds wird offiziell als Naturschutzgebiet anerkannt. Das 229 Hektar umfassende Gelände ist damit das viertgrößte Naturschutzgebiet des Harzes.

2012

Am 3. April 2012 gedenken über 200 Menschen der Opfer des Bombardements auf Nordhausen. Als Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) einen Gedenkkranz der NPD entfernt, kommt es zur Konfrontation mit dem Stadtrat Roy Elbert (NPD), der daraufhin vorläufig festgenommen wird.

Einzelnachweise

  1. Stadtarchiv Nordhausen (Hrsg.): Chronik der Stadt Nordhausen : 1802 bis 1989. Horb am Neckar: Geiger, 2003.