6. April

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1759[Bearbeiten]

Am 6. April 1759 ergeht ein Verbot, "herrenloses Gesindel oder sonst verdächtige Personen zu beherbergen".[1]

1780[Bearbeiten]

"Am 6. Apr. wurde ein Bürger auf dem Geiersberge von einem ungeheuren Baume erschlagen."[2]

1814[Bearbeiten]

Am 6. April 1814 erlässt der Landes-Direktor Gebel einen Aufruf zur erneuten Mobilmachung gegen Napoleon: "Die schwer errungene Ruhe ist von neuem gestört. Der böse Geist gönnt uns nicht die süßen Früchte, welche uns erblühen sollten nach Anordnung des Ganzen in der bald zu gebenden vaterländischen Verfassung. Geschlafen hat bloss der grimmige Löwe, bei seinem Erwachen ruft er zum Raub und Mord auf. So laßt uns ihn denn töten, damit er nimmer erwache!”[3]

1932[Bearbeiten]

Schulrat Dr. Koch führt zwei neue Schulrektoren in ihr Amt ein: für die Justus-Jonas-Schule Rektor Thilo Blankenburg und für die Mathilden-Mittelschule Rektor Ernst Steffen.

Ebenfalls am 6. April 1932 wirbt der Geschäftsführer des Alldeutschen Verbandes Graf von Brockdorff im Saal des Riesenhauses für die Wahl Hitlers zum Reichspräsidenten.[3]

1935[Bearbeiten]

Am 6. April 1935 wird Staatsrat Johannes Meister in sein Amt als Oberbürgermeister der Stadt Nordhausen eingeführt. Viele Nordhäuser stehen diesem Wechsel sehr reserviert gegenüber und sehen in Kreisleiter Heinrich Keiser den Schuldigen an der Amtsentsetzung von Heinz Sting.[3]

1938[Bearbeiten]

Der Ratskeller (Neues Rathaus Nordhausen) im Neuen Rathaus wird eingeweiht und am folgenden Tag der Öffentlichkeit übergeben. Erwähnenswert sind die Ölgemälde von Maria Schmidt-Franken, Nordhausen, und Prof. Fey, Berlin.[3]

1949[Bearbeiten]

Die öffentliche Stadtverordneten-Versammlung am 6. April 1949 beschließt die Umbenennung der Petersberg-Schule in „Theo-Neubauer-Schule“. Oberbürgermeister Hans Himmler stellt einen Plan zur weiteren Enttrümmerung der Stadt vor, der die Zustimmung der Stadtverordneten findet. Sie stimmen auch dem Vorschlag zu, dass die Parteien und Organisationen stärker als bisher für den freiwilligen Arbeitseinsatz der Bevölkerung werben sollen.[3]

Literatur[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Förstemann & Lesser: Historische Nachrichten … Seite 195
  2. Förstemann & Lesser: Historische Nachrichten … Seite 422
  3. 3,0 3,1 3,2 3,3 3,4 Stadtarchiv Nordhausen (Hrsg.): Chronik der Stadt Nordhausen : 1802 bis 1989. Horb am Neckar: Geiger, 2003.