11. April

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1922[Bearbeiten]

Erstmals erscheint eine Nordhäuser Zeitung im Zweifarbendruck. Modehaus Schönbeck wirbt in der Allgemeinen Zeitung zusätzlich in roter Farbe.[1]

1944[Bearbeiten]

Am 11. April 1944 wird die Stadt gegen 12:50 Uhr erstmals von feindlichen Jagdfliegern angegriffen. Zwei Menschen werden durch Bordwaffen getötet, zwei verletzt. In der Zeitung wird vor Berührung feindlicher Abwurfmunition gewarnt.[1]

1945[Bearbeiten]

Am Morgen des 11. April 1945 besetzt die über Werther anrückende 104. US-Infanterie-Division kampflos Nordhausen. Die NS-Führung hat die Stadt in Richtung Harz verlassen. Die Übergabe an die Amerikaner erfolgt durch Stadtrat Sturm. Auf dem Gelände der Boelcke-Kaserne treffen die US-Soldaten auf weit über tausend in ihrer Mehrzahl dem Hungertod zum Opfer gefallene, aber auch durch die Luftangriffe auf Nordhausen ums Leben gekommene Häftlinge und mehrere Hundert zu Skeletten abgemagerte Überlebende. Auf Anordnung der Amerikaner dürfen die befreiten KZ-Häftlinge, Kriegsgefangenen und Fremdarbeiter die Stadt plündern.[1]

1950[Bearbeiten]

Am 11. April 1950 wird Rolf Schilling in Nordhausen geboren.

1963[Bearbeiten]

Am 11. April findet im Thomas-Mann-Klub ein Lyrik-Abend mit dem Schriftsteller Armin Müller statt.[1]

1981[Bearbeiten]

Die Fachgruppe „Wandern und Touristik“ im Kulturbund der DDR begeht ihr 30-jähriges Bestehen. Seit dem 8. April 1951 wurden 1690 Wanderungen mit insgesamt 27.000 km bewältigt. Diese Fachgruppe unter Leitung von Willy Aurin markiert auch die Wanderwege im Kreisgebiet.[1]

1987[Bearbeiten]

Wie die Tageszeitung am 11. April meldet, hinterließ der extrem schneereiche und sehr kalte Winter große Straßenschäden. Allein im Kreisgebiet und in der Stadt Nordhausen beläuft sich die zu reparierende Fläche auf 300.000 qm.[1]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. 1,0 1,1 1,2 1,3 1,4 1,5 Stadtarchiv Nordhausen (Hrsg.): Chronik der Stadt Nordhausen : 1802 bis 1989. Horb am Neckar: Geiger, 2003.