10. April

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1524[Bearbeiten]

Am 10. April 1524 wurde in der St.-Blasii-Kirche von Johann Spangenberg die erste evangelische Predigt in Nordhausen gehalten.

1876[Bearbeiten]

Die Stadtverordneten-Versammlung genehmigt den Plan zur Errichtung eines Kriegerdenkmals an der Großen Schützenstraße, der späteren Sedanstraße. Von dem Ertrag einer Sammlung, die 1239 Mark einbringt, kann der Bau begonnen werden.[1]

1884[Bearbeiten]

Am 10. April 1884 ging Paul Friedrich Lemcke als Erster Bürgermeister nach Frankenhausen.

1911[Bearbeiten]

Am 10. April 1911 wurde Carl Contag in der Funktion als Oberbürgermeister auf Lebenszeit wiedergewählt.

1926[Bearbeiten]

Im Saal des Kaiser-Wilhelm-Vereinshauses Gertrud Bäumer,, eine der führenden Persönlichkeiten der deutschen Frauenbewegung, über das Thema „Die Frau in der Literatur“.[1]

1932[Bearbeiten]

Im zweiten Wahlgang der Reichspräsidentenwahl am 10. April entfallen auf Hindenburg 11.613 Stimmen (11.603) = 51,0 %, auf Hitler 9759 (7.245) = 42,8 %, und auf Thälmann 1392 (2023) Stimmen = 6,2 % (in Klammern die Ergebnisse des ersten Wahlganges).

1936[Bearbeiten]

Am 10. April 1936 empfiehlt der Reichs- und Preußische Minister des Innern in einem Runderlass an die Gemeinden, bei den Eheschließungen jedem Ehepaar das Buch des Führers „Mein Kampf" als Geschenk auszuhändigen. Die Kosten fallen als Sachkosten der Standesamtsführung den Gemeinden zur Last. Sie betragen für die Stadt Nordhausen jährlich 3000 bis 3500 RM.[1]

1938[Bearbeiten]

Neben der Reichstagswahl 1938 findet auch die Volksabstimmung zum Anschluss Österreichs statt. Das Ergebnis für Nordhausen-Stadt:

  • Wahlberechtigte insgesamt: 26.879; Ja-Stimmen: 26.830; Nein-Stimmen: 45; Ungültig: 4.

Am 10. April wird Ignaz Nolte, Kaplan der Domgemeinde, wegen staatsfeindlicher Äußerungen über die Reichstagswahlen verhaftet und aus Stadt und Landkreis Nordhausen ausgewiesen. Rund 300 in der HJ organisierte Jugendliche werfen zahlreiche Fensterscheiben des katholischen Pfarrhauses ein.[1]

Für das HJ-Heim, das zwischen der Schönen Aussicht und dem Borntal errichtet werden soll, wird ein Architekturwettbewerb ausgeschrieben. 84 Entwürfe werden dem Preisgericht vorgelegt. Vom 10. April 1938 an wird eine Auswahl der besten Entwürfe, Modelle und Zeichnungen im großen Saal der ehemaligen Loge ausgestellt.[1]

1944[Bearbeiten]

Am 10. April 1944 wurde der Eisenbahner und Regionalhistoriker Paul Lauerwald geboren.

1945[Bearbeiten]

Am 10. April 1945 entdeckte John M. Galione das Konzentrationslager Mittelbau-Dora.[2][3]

In der letzten Not-Ausgabe des Südharz-Kurier vom 10. April 1945 „… riefen Kreisleiter Nentwig, Landrat von Wolffersdorf und Oberbürgermeister Dr. Meyer letztmalig zum Durchhalten und Widerstand gegen die heranrückende US-Armee auf."

1946[Bearbeiten]

Der Vorstand der SED, Ortsgruppe Nordhausen, tritt am 10. April zu seiner ersten Sitzung zusammen und nimmt am 11. April seine Geschäfte auf.[1]

1958[Bearbeiten]

Am 10. April 1958 gründen Freunde des Motorsports im Kultursaal des VEB Schlepperwerk den Motorsport-Club Nordhausen.[1]

Ebenfalls am 10. April wird die erste sozialistische Trauung in Nordhausen im Kulturhaus Niedersalza vollzogen.

1969[Bearbeiten]

Matthias Marquardt wird geboren.

2014[Bearbeiten]

Vom 10. bis 12. April 2014 finden in Nordhausen und Ellrich Gedenkveranstaltungen zur Befreiung des Konzentrationslagers Mittelbau-Dora im Jahre 1945 statt.[4]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. 1,0 1,1 1,2 1,3 1,4 1,5 1,6 Stadtarchiv Nordhausen (Hrsg.): Chronik der Stadt Nordhausen : 1802 bis 1989. Horb am Neckar: Geiger, 2003.
  2. Wikipedia (en): Mittelbau-Dora Abgerufen am 4. April 2014.
  3. Web Site in Memory of John M. Galione: Mittelbau Dora Concentration Camp Abgerufen am 4. April 2014.
  4. nnz-online: Erinnern, mahnen und gedenken Abgerufen am 4. April 2014.