26. Januar

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1370[Bearbeiten]

Am 26. Januar 1370 „zu Prag verlieh Kaiser Karl den Markgrafen von Meißen und Landgrafen von Thüringen Friedrich, Balthasar und Wilhelm die kaiserliche „Vogtei und Pflege“ (das Schutzrecht) über Nordhausen“.[1]

1408[Bearbeiten]

Förstemann & Lesser: „Am 26. Jan. 1408 wurde zu Ilfeld in Gegenwart der Grafen Heinrich und Ernst von Honstein und Heinrich von Stolberg eine Sühne geschlossen zwischen Nordhausen und dem Grafen Heinrich von Wernigerode, sammt dessen Land und Leuten, worauf auch die vier Knechte des Grafen und Heinrichs von Bonrode losgesagt wurden. Von Seiten der Stadt waren zugegen Nic. Sessenschmed und Reinh. Weißenberg.“[2]

1682[Bearbeiten]

Am 26. Januar 1682 erging eine Verordnung „wegen Schmähens auf der Kanzel“.[3]

1809[Bearbeiten]

Förstemann & Lesser: „Am 26. Jan. 1809 zahlte Nordhausen 28,000 Franken Kriegssteuer“.[4]

1874[Bearbeiten]

Die städtische Sparkasse wird eröffnet. Bis zum Ende des Rechnungsjahres 1874 werden 663 Sparbücher mit einem Einlagebestand von 276 474 Mark eröffnet.

1882[Bearbeiten]

Richard Rackwitz legt im Nordhäuser Geschichts- und Altertumsverein drei wertvolle Inkunabeln aus der jetzt zu St. Blasii aufbewahrten ehemaligen Bibliothek des Klosters Himmelgarten vor: die Weltchronik von Hartmann Schedel, die Brigittenlegende mit Illustrationen von Albrecht Dürer und eine fast gleichzeitige Beschreibung der Expedition des Ferdinand Cortez nach Mexiko.[5]

1898[Bearbeiten]

Martin Bochow wird geboren.

1919[Bearbeiten]

Bei den Wahlen zur Preußischen Landesversammlung am 26. Januar siegt die DDP, gefolgt von USPD, SPD und DNVP. Chefredakteur Wilhelm Nebelung und Johannes Kleinspehn (USPD) ziehen als Abgeordnete in den Preußischen Landtag ein. (Anzahl der Stimmen: DDP 6868, USPD 6360, Mehrheitssoz. (SPD) 1812, DNVP 1492, Christliche Volkspartei 233. Nach: „Nordh. Volkszeitung“)

1924[Bearbeiten]

Am 26. Januar 1924 feiert die Stadtsparkasse ihr 50-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass wird der langjährige Vorsitzende des Vorstandes der Sparkasse und Dezernent Hermann Stade dadurch geehrt, dass man einer neuen Straße im Norden der Stadt den Namen Stadering gibt.[5]

1929[Bearbeiten]

Auf einer vom Gewerkschaftskartell einberufenen Erwerbslosenversammlung in der „Eintracht“ kommt es zu einer heftigen Polemik zwischen Franz Meyer, Albert Weimar, Hermann Schmidt und Albert Pabst (alle SPD) auf der einen und Paul Urban sowie Ludwig Einicke (beide KPD) auf der anderen Seite.

„Zuerst meldete sich Kollege Urban zum Wort, der bemängelte, daß die Gewerkschaften nicht zur kommunistischen Erwerbslosenversammlung erschienen seien. Er habe kein Zutrauen zum parlamentarischen System, das völlig bankerott sei. Der einzige Weg, den Erwerbslosen zu helfen, sei der, den Lenin und Karl Liebknecht gezeigt hätten […] Kollege Hermann Schmidt führte aus, daß die Kommunisten vollkommen die wirkliche Lage verkennen. Es sei doch so, daß in Deutschland immer noch die Mehrheit entscheide. Die kommunistische Obstruktion in den Parlamenten erschwere jede Arbeit für den deutschen Arbeiter.“[5]

1932[Bearbeiten]

Erich Knorr, Organist der St.-Blasii-Kirche, hat alle erwerbslosen Berufsmusiker Nordhausens zu einem Orchester vereinigt, das am 26. Januar 1932 zum ersten Male vor die Öffentlichkeit tritt.[5]

1966[Bearbeiten]

Der ehemalige Oberbürgermeister Curt Baller stirbt.

1967[Bearbeiten]

Die Tageszeitung „Das Volk“ meldet, der VEB Dreistreif werde zur „modernsten Kaffeerösterei der Republik“ ausgebaut. Hochmoderne Röst- und Verlesemaschinen, Abfüllautomaten, Abpackvorrichtungen und Silos sollen demnächst [Mitte Februar] einen vollautomatischen Arbeitsrhythmus garantieren. Damit könne die Produktion um das Doppelte gesteigert werden, erklärte Betriebsleiter Anton Zepnek.[5]

1982[Bearbeiten]

Die auf dem Wohnblock in der Wolfstraße montierte große Leuchtreklame „IFA-Diesel-Motoren“ ist am 26. Januar 1982 wegen technischer Schwierigkeiten außer Betrieb gesetzt worden. Schon längere Zeit zuvor leuchtete sie nur noch von 24 bis 2 Uhr, was seinen Grund in der prekären Energiesituation hat.[5]

1986[Bearbeiten]

Das Promenadeneck wird eröffnet.

Literatur[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Förstemann & Lesser: Historische Nachrichten … Seite 176
  2. Förstemann & Lesser: Historische Nachrichten … Seite 296
  3. Förstemann & Lesser: Historische Nachrichten … Seite 192
  4. Förstemann & Lesser: Historische Nachrichten … Seite 389
  5. 5,0 5,1 5,2 5,3 5,4 5,5 Stadtarchiv Nordhausen (Hrsg.): Chronik der Stadt Nordhausen : 1802 bis 1989. Horb am Neckar: Geiger, 2003.