4. Dezember

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1813[Bearbeiten]

Am 4. Dezember führen russische Truppen 600 Munitions- und Pulverwagen hier durch.[1]

1834[Bearbeiten]

Am 4. Dezember wird gegen 18 Uhr beim Judenkirchhof ein Bürger namens Carl Franz Spielmann von Grenzjägern erschossen. Man hielt ihn für einen Schmuggler. Die Empörung der Nordhäuser über diese Gewalttat ist unbeschreiblich.[1]

1907[Bearbeiten]

Am 4. Dezember feiert die Vereinigung Nordhäuser Branntwein-Fabrikanten das 400-jährige Jubiläum der Nordhäuser Kornbranntweinindustrie.[1]

1918[Bearbeiten]

Am 4. Dezember beginnt sich der Konservative Wahlverein neu zu organisieren. In einer Versammlung im „Dom“ beschließen die Anwesenden, den Namen „Nationaler Wahlverein Nordhausen-Grafschaft Hohenstein“ weiterzuführen, den Vorstand auch durch Damen wesentlich zu erweitern sowie das alte Programm einer zeitgemäßen Änderung zu unterziehen.[1]

1957[Bearbeiten]

Am 4. Dezember wird in der Verkaufsstelle der Stadt-Konsumgenossenschaft in der Ernst-Thälmann-Straße der erste Teil-Selbstbedienungsladen der Stadt eröffnet.[1]

1974[Bearbeiten]

Der Kantor und Organist Erich Knorr stirbt.

1980[Bearbeiten]

In der Barfüßerstraße 31, dem Domizil der Drogerie Schlegel, entsteht am 4. Dezember ein Brand. Der Sachschaden beträgt 100.000 Mark. Drei Löschzüge sowie Wehren der Freiwilligen Feuerwehr können den Brand löschen. Eine Rentnerin muss aus dem 2. Obergeschoss geborgen werden.[1]

1989[Bearbeiten]

Die Auflösung der Kampfgruppe des VEB Schwermaschinenbau NOBASerfolgt am 4. Dezember. Die Fahrzeuge, 10 Stück, werden dem Handel übergeben.

Bürger verschaffen sich Zutritt zur Zentrale der Staatssicherheit in der Dr.-Kurt-Fischer-Straße (heutige Ludolfingerstraße). Im Heizungskeller waren gerade einige Personen dabei, Akten zu verbrennen. Dennoch gelingt es, verschiedene wichtige Materialien sicherzustellen und nach Erfurt zu bringen.

1995[Bearbeiten]

Am 4. Dezember 1995 wird der Verein „Offener Kanal Nordhausen e.V.“ gegründet.[2]

2013[Bearbeiten]

Erika Schirmer wird vom Stadtrat einstimmig die Ehrenbürgerschaft verliehen.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. 1,0 1,1 1,2 1,3 1,4 1,5 Stadtarchiv Nordhausen (Hrsg.): Chronik der Stadt Nordhausen : 1802 bis 1989. Horb am Neckar: Geiger, 2003.
  2. Der Trägerverein „Offener Kanal Nordhausen e.V.“: Historie Abgerufen am 29. November 2013.