6. November

Aus NordhausenWiki

Januar | Februar | März | April | Mai | Juni | Juli | August | September | Oktober | November | Dezember

1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 | 28 | 29 | 30

1752[Bearbeiten]

Am 6. November 1752 bestätigte Kaiser Franz I. „die Besetzung des Reichsschultheißen- und des Reichsvogteiamts zu Nordhausen mit den zwei worthaltenden Bürgermeistern.“[1][2]

1761[Bearbeiten]

Am 6. November 1761 „ging der französische Major St. Augustin mit 100 Mann hier durch.“[3]

1852[Bearbeiten]

Im Sommer 1852 sendet der Magistrat aus Anlass der 50. Wiederkehr der Angliederung der Stadt an Preußen eine Ergebenheitsadresse an den König. In seiner Antwort am 6. November 1852 erinnert Friedrich Wilhelm IV. an die „Verirrungen, von denen die Stadt in einer nie genug zu beklagenden Zeit heimgesucht worden ist“, und spricht die Hoffnung aus, „dass Treue und Ergebenheit gegen die Monarchie sich in Nordhausen, je länger, je mehr, verbreiten und befestigen würden.“[4]

1866[Bearbeiten]

Alfred Overmann wird geboren.

1873[Bearbeiten]

Richard Scheuermann wird geboren.

1888[Bearbeiten]

Am 6. November wählen die Wahlmänner des Wahlkreises Nordhausen den Kandidaten der Fortschrittspartei, Amtsgerichtsrat Julius Lerche, zum Abgeordneten für das Preußische Abgeordnetenhaus.[4]

1897[Bearbeiten]

Die Deputation zur Errichtung einer Straßenbahn unter der Leitung des Ersten Bürgermeisters Kurt Schustehrus beschließt am 6. November, nicht nur eine Straßenbahn, sondern auch ein Elektrizitätswerk zu errichten. Alle großen deutschen Firmen, an der Spitze Siemens & Halske sowie AEG, beide in Berlin, werden schriftlich gebeten, Projekte und Kostenvoranschläge einzusenden.[4]

1914[Bearbeiten]

Am 6. November 1914 wird Carl Hans Lody als Spion im Londoner Tower erschossen. Er war der Sohn des Juristen Gustav Carl Theodor Lody, der ab 1882 Zweiter Bürgermeister von Nordhausen war.

1931[Bearbeiten]

Trotz des Verbotes des „Nordhäuser Echos“ geben die Nordhäuser Kommunisten am 6. November eine neue KPD-Zeitung, „Roter Priem“, heraus, die den Eindruck einer Betriebszeitung für die Nordhäuser Kautabakfabriken erwecken soll.[4]

1932[Bearbeiten]

Bei den Reichstagswahlen am 6. November verliert die NSDAP in Nordhausen über 5 % Wählerstimmen und erreicht knapp 40 %. Die SPD verliert leicht und erhält 24 % der gültigen Stimmen; die KPD gewinnt fast 500 Stimmen hinzu und erreicht 13 %.

1958[Bearbeiten]

Am 6. November wird die Produktionsgenossenschaft des Bauhandwerks gegründet. Sieben Firmen - die Maurerbetriebe Hermann Picht, Hans Ostwald, Louis Pistorius, Walter Ostwald, Erich Beck sowie der Dachdecker Richard Mahrhold und die Glaserei Willi Müller - bilden die PGH „Südharz“, die ihren Sitz in der Wernigeröder Straße 5 hat.[4]

1991[Bearbeiten]

Die Stadt Nordhausen beschließt mit der israelischen Stadt Bet Shemesh eine Städtepartnerschaft.

1992[Bearbeiten]

Aus den Händen von Landrat Joachim Claus erhält Schulleiter Hans-Joachim Eiling den symbolischen Schlüssel für das neue Gewerbliche Berufsschulzentrum in der Straße der Genossenschaften in Nordhausen. Jungen Leuten wird hier das theoretische Rüstzeug für insgesamt 18 Berufe vermittelt.

Neue Diskussionen löst eine Empfehlung der Thüringer Sachverständigenkommission aus, wonach die Stadt Nordhausen kreisfrei werden soll.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Förstemann: Kleine Schriften … Seite 166
  2. Förstemann & Lesser: Historische Nachrichten … Seite 182
  3. Förstemann & Lesser: Historische Nachrichten … Seite 371
  4. 4,0 4,1 4,2 4,3 4,4 Stadtarchiv Nordhausen (Hrsg.): Chronik der Stadt Nordhausen : 1802 bis 1989. Horb am Neckar: Geiger, 2003.