8. Oktober

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1757, während des Siebenjährigen Krieges[Bearbeiten]

Am 8. Oktober 1757 „rückte der französische Oberst von Fischer mit einem Corps Husaren und einem Freibataillon zu Fuß nebst dem Generalcommissar La Salle hier ein und kündigte einige tausend französische Truppen an, ließ auch viel Brot backen und Vieh schlachten. Die Truppen gingen am Nachmittage wieder ab.“[1]

1785[Bearbeiten]

Am 8. Oktober 1785 „ertrank des Abends ein Mann im Mühlgraben bei der Flickengasse“.[2]

1832[Bearbeiten]

Am 8. Oktober wird eine neue Elementarschule eröffnet, die als Vorbereitungsklasse für das Gymnasium dienen soll. Sie ist im ehemaligen Zollgebäude am Pferdemarkt untergebracht. Das Schulgeld beträgt pro Quartal einen Taler.[3]

1923[Bearbeiten]

Herbert Sasama wird geboren.

1947[Bearbeiten]

Dem Befehl Nr. 201 der SMAD entsprechend, hat eine „Entnazifizierungskommission“ für die Stadt ihre Tätigkeit aufgenommen. Sie tagt zum ersten Mal am 8. Oktober im Neuen Rathaus.[3]

1948[Bearbeiten]

Am 8. Oktober findet im städtischen Konzertsaal, Domstraße, die Gründungsversammlung der Sportgemeinschaft Nordhausen mit den Sparten Fußball, Handball, Schwimmen, Turnen, Gymnastik, Radfahren, Leichtatletik, Schwer- atletik, Schach, Kegeln und Tischtennis statt.[3]

1968[Bearbeiten]

„Zu Ehren des 19. Geburtstages der DDR und zum 20-jährigen Bestehen des volkseigenen Einzelhandels“, wie es offiziell heißt, wird am 8. Oktober die moderne Kaufhalle Töpfertor eröffnet.[3]

1974[Bearbeiten]

Das HO „Bekleidungshaus“ in der Rautenstraße wird am 8. Oktober eröffnet. Auf 525 qm Verkaufsfläche werden Bekleidung, Schuhe usw. angeboten. Wegen des schmucklosen Äußeren wird der Bau im Volksmund bald „Schafstall“ genannt.[3]

1980[Bearbeiten]

Die neuerbaute POS in Nordhausen-Nord erhält am 8. Oktober den Namen „Karl Marx“. Der Bürgermeister Friedrich Lande ist zur Namensverleihung anwesend.[3]

1992[Bearbeiten]

Als erste Kommunen bekommen Bleicherode und Werther das Meldewesen für ihre Verwaltungsgemeinschaft durch den Landrat übertragen.

Außerdem wird der Nordhäuser Roland zur Restaurierung nach Erfurt transportiert.

Literatur[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Förstemann & Lesser: Historische Nachrichten … Seite 356
  2. Förstemann & Lesser: Historische Nachrichten … Seite 422
  3. 3,0 3,1 3,2 3,3 3,4 3,5 Stadtarchiv Nordhausen (Hrsg.): Chronik der Stadt Nordhausen : 1802 bis 1989. Horb am Neckar: Geiger, 2003.