1925

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Geboren 1925   •   Gestorben 1925

1925
Nordhäuser Stadion.jpg
Das Nordhäuser Stadion und der städtische Sportplatz werden am 28. Juni 1925 eröffnet.
Kriegerdenkmal Nordhausen.jpg
Das Mahnmal für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges auf dem Geiersberg wird am 22. November 1925 eingeweiht.

Januar[Bearbeiten]

  • 21. Januar: Anläßlich der 400. Wiederkehr des Bauernkrieges wird vom bekannten Heimatforscher Karl Meyer ein Vortragszyklus über Thomas Müntzer begonnen.[1]

Februar[Bearbeiten]

  • 6. Februar: Der E.-K.-Verein eröffnet eine Vaterländische Festspielwoche mit der Uraufführung des dreiteiligen Festspiels „Ritter, Tod und Teufel“. Text und Musik stammen von zwei Nordhäusern: Peter Ruß ist Hauptschriftleiter der Nordhäuser „Allgemeinen Zeitung“; der Komponist heißt Hanns Georg Warmke. Das Stück ist Paul von Hindenburg gewidmet.[1]

März[Bearbeiten]

  • 3. März: Mitglieder des Nordhäuser Reichsbanner versammeln zu einer großen Trauerkundgebung für den verstorbenen Reichspräsidenten Friedrich Ebert.[1]
  • 6. März: Das Theater Nordhausen veranstaltet zum ersten Male unter der Bezeichnung „No-Bü-Ba“ einen Bühnenball in allen Räumen des Gesellschaftshauses Spangenberg.[1]
  • 14. März: Günter Groh wird geboren.
  • 29. März: Bei der Reichspräsidentenwahl erhält in Nordhausen der Kandidat des Rechtsblockes, Karl Jarres, 7038 Stimmen (39,73 %), der sozialdemokratische Kandidat Otto Braun 5400 (30,49 %) und der Kandidat der DDP, Willy Hellpach, 3950 Stimmen (22,30 %). Thälmann erhält 647 Stimmen (3,65 %), Marx 509 (2,87%), Ludendorff 141 (0,80%) und Richard Lucae 2 Stimmen (0,01 %). Über die Umstände der Kandidatur Lucaes ist nichts bekannt. Nach den Ergebnissen im gesamten Reichsgebiet ist ein zweiter Wahlgang notwendig.[1]
  • 31. März: In der Stadt sind 536 Familien ohne eigene Wohnung.[1]

April[Bearbeiten]

  • 17. April: Der Stahlhelmführer Duesterberg spricht in Nordhausen.[1]
  • 20. April: Geheimrat Professor Gustav Reinsch, Leiter der Königin-Luise-Schule von 1881 bis 1913, stirbt.
  • 22. April: In Nordhausen findet eine öffentliche Versammlung der NSDAP mit Artur Dinter statt, der Führer der Thüringer Nationalsozialisten. Ebenfalls am 22. April wirbt auf einer Wahlversammlung im Krystall-Palast der Reichstagsabgeordnete der DDP, Theodor Heuß, für den Kandidaten des Volksblockes, Wilhelm Marx.[1]
  • 26. April: Der 2. Wahlgang der Reichspräsidentenwahl findet statt. Der Kandidat des „Volksblockes“ Marx erhält 9164 Stimmen, auf Hindenburg entfallen 10.013 Stimmen, auf Thälmann 717 Stimmen. Der Magistrat richtet ein Grußtelegramm an Nordhausens Ehrenbürger Hindenburg und gratuliert ihm zur Wahl.[1]

Mai[Bearbeiten]

Juni[Bearbeiten]

Juli[Bearbeiten]

August[Bearbeiten]

  • 30. August: Die Ortsgruppe Nordhausen des Reichsbanners Schwarz-Rot-Gold begeht die Weihe ihrer Fahnen. Aus diesem Anlass wird eine Festschrift herausgegeben, die u. a. eine Würdigung Eduard Baltzers und seiner Ideen zur sozialen Reform enthält. Als Festredner treten Senatspräsident Dr. Großmann (Berlin) und Rechtsanwalt Dr. Baerensprung (Magdeburg) auf.[1]

September[Bearbeiten]

Oktober[Bearbeiten]

November[Bearbeiten]

  • 2. November: Die Stadtverordneten billigen die Errichtung eines Flugplatzes. Der Stadtverordnete Jüngling führt aus, dass Nordhausen vor 10 Jahren einen der schönsten Flugplätze mit 1 Million Quadratmetern besessen habe. Auch die Fliegerschule der Kondorwerke habe damals seine Entwicklung gefördert. Der künftige Flugplatz solle eine Roll-Länge von 800 Metern haben.[1]
  • 22. November: Das Mahnmal für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges auf dem Geiersberg wird eingeweiht.
  • 29. November: Die Wahlen zu den Provinziallandtagen und zum Kreistag findet statt. Ein Mandat gewinnt die Nordhäuser DDP (Gymnasialdirektor Trittel).[1]

Dezember[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. 1,00 1,01 1,02 1,03 1,04 1,05 1,06 1,07 1,08 1,09 1,10 1,11 Stadtarchiv Nordhausen (Hrsg.): Chronik der Stadt Nordhausen : 1802 bis 1989. Horb am Neckar: Geiger, 2003.
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