Barbara Rinke

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Barbara Rinke
Barbara RinkeRinke bei der EKD-Synode (2009)
Barbara Rulf
geb. 8. Januar 1947 in Nordhausen
Oberbürgermeisterin, Werbeökonomin
GND-Nummer 1012006476
DNB: Datensatz

Barbara Rinke (* 8. Januar 1947 als Barbara Rulf in Nordhausen) war von 1994 bis 2012 Oberbürgermeisterin von Nordhausen.

Leben[Bearbeiten]

Barbara Rinke wurde als Tochter des Kfz-Mechanikers Erich Rulf geboren und wuchs in einem christlichen Elternhaus auf. Sie besuchte die Töpfertor- und Diesterwegschule und legte 1965 an der EOS Wilhelm von Humboldt ihr Abitur ab. Bei der HO erlernte sie den Beruf der Hebrauchswerberin und studierte anschließend an der Fachschule für Angewandte Kunst in Berlin Werbeökonomie und Ausstellungsgestaltung. Nach Studienabschluß im Jahr 1972 arbeitete sie in Suhl für den sozialistischen Einzelhandel. Noch im gleichen Jahr ging sie zurück nach Nordhausen und heiratete Konrad Rinke; vier Töchter wurden zwischen 1973 und 1982 geboren. Barbara Rinke engagierte sich in der Evangelischen Kirche und wurde Mitglied der Kreis- und Landessynode und war bis 1994 Vize-Präses. Nach dem Mauerfall trat sie am 31. Dezember 1989 der SPD bei und wurde im März 1990 in die Nordhäuser Stadtverordnetenversammlung gewählt. Sie wurde Vorsitzende des Finanzausschusses und Vorsitzende der SPD-Fraktion. Durch die Reprivatisierung des väterlichen Betriebes war sie Geschäftsführerin des Kfz-Instandssetzungsbetriebes „Rulf & Friese“ in der Altstadt. 1994 wurde sie Oberbürgermeisterin von Nordhausen. In den Jahren 2003 bis 2009 war sie Präses der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und als solche Mitglied des Rates der EKD. Seit 2008 ist sie Beisitzerin im Landesvorstand der SPD Thüringen. Am 30. Juni 2012 wurde Rinke als Oberbürgermeisterin von ihrem Nachfolger Klaus Zeh offiziell verabschiedet.[1]

Ehrungen[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Externe Verweise[Bearbeiten]

 Commons: Barbara Rinke – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]