Stadtverordneten-Wahl Nordhausen 1924

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Die Stadtverordneten-Wahl Nordhausen am 4. Mai 1924 fand zusammen mit der Reichstagswahl 1924[1] statt.

Die Zahl der Stadtverordneten wurde von 42 auf 36 reduziert. Die DDP verlor Stimmen.

Zu den neuen Stadtverordneten gehörten Direktor Richard Kranz (?)[2], Kaufmann Wilhelm Hagelstange, Oberstudiendirektor Benno Bohnenstaedt (bis 1925)[3], Studienrat Hans Silberborth, Rechtsanwalt Richard Kossinna (1924/1925 Stadtverordneten-Vorsteher), Tabakfabrikant Fritz Kneiff (1925 bis 1929 Stadtverordneten-Vorsteher),[4] Lehrer Gustav Temme und die Schmiedegesellen Hans Moskau und Paul Urban.[1][5]

Partei Gültige Stimmen in Prozent Anzahl der Sitze
KPD 2083 11,85 4
VSPD 4044 23 8
Liberale bürg. Gemeinschaftsliste 4555 25,9 9
Bürgerlicher Ordnungsblock 6406 36,43 14
Völkisch-sozialer Block 496 2,82 1

Einzelnachweise

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  1. 1,0 1,1 Stadtarchiv Nordhausen (Hrsg.): Chronik der Stadt Nordhausen. 1802 bis 1989. Horb am Neckar: Geiger, 2003. S. 270/271.
  2. im Einwohnerbuch 1926/1927 von Nordhausen a. H.. Nordhausen: Theodor Müller, S. 487. (Digitalisat) unter "Städtische Behörden/Stadtverordnetenversammlung" nicht verzeichnet
  3. Aus der Heimat/Nordhausen. In: Saale-Zeitung : allgemeine Zeitung für Mitteldeutschland ; Hallesche neueste Nachrichten, Nr. 89 vom Freitag, den 17. April 1925, S. 3. Blatt (Digitalisat).
  4. tr. Nordhausen, 15. Juni. (Bürgermeisterwahl.). In: Hallesche Zeitung : Landeszeitung für die Provinz Sachsen, Anhalt und Thüringen, Jg. 218, Nr. 139 vom Mittwoch, 17. Juni 1925, S. 8 (Digitalisat).
  5. Einwohnerbuch 1926/1927 von Nordhausen a. H.. Nordhausen: Theodor Müller, S. 487. (Digitalisat)