Richard Kossinna

Aus NordhausenWiki
Richard Kossinna
[[Bild:|220px|Richard Kossinna]]
'
geb. 15. Februar 1855 in Tilsit
gest. 18. November 1943 in Nordhausen
Jurist, Stadtverordneter
Bilder und Medien bei Commons

Paul Richard Kossinna (geb. 15. Februar 1855 in Tilsit; gest. 18. November 1943 in Nordhausen) war Geheimer Justizrat, Stadtverordneter (DDP)[1] und Stadtverordnetenvorsteher.[2][3]

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Familie Kossinna v.l.n.r: Wilhelmine Kossinna, Richard Kossinna jur., Richard Kossinna sen., Gustav Kossinna

Richard Kossina wurde in eine konservative bürgerliche Familie geboren. Seine Eltern waren Richard und Wilhelmine Kossinna und masurischer Abstammung. Sein Bruder Gustav Kossinna (1858 – 1931) wurde ein bekannter Professor für Ur- und Frühgeschichte.[3]

Richard Kossinna war seit 1891 als Rechtsanwalt und Notar in Nordhausen ansässig. Bei der Wahl 1924 zog er in den Stadtrat ein und war ebenfalls in den 1920er Jahren Stadtverordnetenvorsteher.[2][3] Er war der Mitbegründer und lange Zeit der Vorsitzende des Konzertvereins, leitete als Vorsitzender den Bildungsverein und den Nordhäuser Geschichts- und Altertumsverein. Zudem war Kossinna Vorstandsmitglied der Anwaltskammer und zählte 1937 zu den ständigen Mitarbeitern und Korrespondenten der "Nordhäuser Zeitung". Er gehörte dem elitären Kegelklub der Jäger, Juristen und Gutsbesitzer an, der im früheren Gesellschaftshaus "Harmonie" in Nordhausen in den Jahren 1938 bis 1944 wöchentlich tagte.

Familie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verheiratet war er mit Minna Eugenie Auguste Margaret(h)e Kossinna geb. Gützlaff (geb. 5. Dezember 1859 in Marienwerder, gest. 11. August 1925 in Salzburg).[4][5]

Adresse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Der Demokrat: Organ der Deutschen Demokratischen Partei, Bände 10-11. 1930 (?). S. 107. (Digitalisat)
  2. Hochspringen nach: 2,0 2,1 Heinz Sting: Historische Nachrichten von der ehemals Kayserl. und des Heil. Röm. Reiches Freyen Stadt Nordhausen, neue Folge 1967. Hannover: Verlag der Nordhäuser Nachrichten, 1967. S. 63. (Digitalisat)
  3. Hochspringen nach: 3,0 3,1 3,2 Stadtarchiv Nordhausen (Hg.): Nordhäuser Persönlichkeiten aus elf Jahrhunderten. Horb am Neckar: Geiger, 2009. S. 163 ff.
  4. Todesfälle:. In: Saale-Zeitung : allgemeine Zeitung für Mitteldeutschland ; Hallesche neueste Nachrichten, 3. Blatt, Jg. 60, Nr. 191 vom Sonntag, 16. August 1925, S. 8 (Digitalisat).
  5. Minna Eugenie Auguste Margarethe Gützlaff (1859–1925) • Person • Familienstammbaum. Abgerufen am 7. Dezember 2024.
  6. Paul Peters, Städtischer Meldeamts-Assistent (Hg.): Adreß-Buch der Stadt Nordhausen für die Jahre 1904/5. Nordhausen: Selbstverlag, 1904. S. 81. (Digitalisat)
  7. Einwohnerbuch für Nordhausen (1937). Nordhausen am Harz: Theodor Müller, 1937. S. 121. (Digitalisat)