Willy Schönleiter
| Geb. | 13. August 1889 in Nordhausen |
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| Gest. | 7. Oktober 1963 in Ilfeld |
Willy Reinhold Otto Schönleiter (geb. 13. August 1889 in Nordhausen; gest. 7. Oktober 1963 in Ilfeld)[1] war Fußballspieler und Trainer bei SV Wacker Nordhausen.
Leben
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Willy Schönleiter wurde als Sohn des Kutschers August Schönleiter und seiner Ehefrau Auguste, geb. Hafermalz, geboren. 1905 wurde Willy Mitglied des neu gegründeten F.C. Wacker Nordhausen. Später ging er aus beruflichen Gründen nach Berlin, wo er Mitglied beim Spandauer Sportclub 1910 wurde und dort bald in der 1. Mannschaft auf verschiedenen Positionen spielte.
Nach dem Ersten Weltkrieg ging er wieder nach Nordhausen, ging jedoch nach einem Angebot nach Fürth, wo er in der 1. Fußballmannschaft eingesetzt wurde. Von Fürth wechselte er später zum Dresdener Sportclub und danach spielte er bei weiteren Mannschaften in Norddeutschland. 1930 absolvierte Willy Schönleiter einen neunmonatigen Trainerlehrgang an der Hochschule für Leibesübungen. Diesen Lehrgang schloss er erfolgreich mit dem Trainerpatent ab.
Von 1934 bis 1945 arbeitete er als Trainer und Geschäftsführer beim SV Wacker Nordhausen. Nach dem Zweiten Weltkrieg engagierte er sich als Jugendleiter und trainierte noch zeitweise die 1. Mannschaft der BSG Motor Nordhausen-West. Krankheitshalber musste er seine Arbeit 1963 aufgeben und verstarb noch im selben Jahr in Ilfeld.
Familie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Seit dem 10. November 1914 war er mit Klara Schönleiter, geborene Schachtebeck, verheiratet.[2][3]
Adresse
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 1963: Krimderode, Rosenstr. 14[1]
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Nordhäuser Nachrichten. Südharzer Heimatblätter, Nr. 34/1964.
- Rainer Hellberg 100 Jahre Wacker Nordhausen, Le-Petit-Verlag, Nordhausen 2005, S. 8-19.
- Stadtarchiv Nordhausen (Hrsg.): Nordhäuser Persönlichkeiten aus elf Jahrhunderten. Horb am Neckar: Geiger, 2009. ISBN 978-3-86595-336-9
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ 1,0 1,1 Standesamt Ilfeld: Sterbeurkunde Nr. 284/1963 vom 8. Oktober 1963 bei Ancestry.
- ↑ Vermerk der Heiratsurkunde des Standesamtes Nordhausen Nr. 204/1914 auf der Sterbeurkunde des Standesamtes Ilfeld Nr. 284/1963 vom 8. Oktober 1963 bei Ancestry.
- ↑ Namensliste zu den Heiratsregistern der Stadt Nordhausen/Harz für die Jahre 1874 - 1915, 1934 - 1939; S. 275; Registernummer Nordhausen/Harz 1914/204. Abgerufen am 23. Januar 2026.