Nordhäuser Aar

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Der Aar in der Flohburg
Nachbildung des Aar am Rathaus

Der Aar oder Vogel ist als „Ales“ eines der Sieben Wunder von Nordhausen. Das Original aus Holz befindet sich im Stadtmuseum Flohburg, eine Nachbildung steht auf dem Brunnen am Markt.

Geschichte[Bearbeiten]

Der hölzerne Vogel mit einem ehemals vergoldetem Ring im Schnabel wurde als Erinnerung an den Zusammenschluß von Altstadt und dem unterhalb entstandenen „Neuen Dorf“ vom 6. Februar 1365 auf dem Platz, wo sich früher die Straße Vor dem Vogel in die Neustadtstraße und den Rumbach teilte, aufgestellt. Er galt zugleich als Symbol für reichsstädtische Privilegien, der Ring in seinem zur Oberstadt gerichteten Schnabel steht für die Vereinigung. Die Säule und wohl auch der hölzerne Vogel sind 1693 und 1750 erneuert worden. 1836 wurde die Säule als Verkehrshindernis beseitigt und der Vogel auf dem Rathausboden abgestellt, wo ihn 1873 Professor Theodor Perschmann wiederentdeckte und bald darauf dem städtischen Museum einverleibte. Im Nationalsozialismus wurde er im neu eingerichteten Lindenhofmuseum aufgestellt. Ebenso wie der Roland überstand der Aar den Zweiten Weltkrieg unbeschadet und erhielt mit der Neueröffnung des Museums seinen angestammten Platz. Im Jahre 2002 wurde er vorübergehend im Bürgersaal im Neuen Rathaus aufgestellt. Seit Juni 2012 befindet er sich im Nordhausen Museum Flohburg.

Aarbrunnen[Bearbeiten]

Im Rahmen der Landesgartenschau 2004 wurde auf dem Rathausplatz der etwa 2,20 Meter Durchmesser große und aus Naturstein gefertigte Aarbrunnen aufgestellt. Architekt des Brunnens ist der Nordhäuser Gerd Mackensen. Der Aar wurde am Brunnenrand plaziert und wurde von dem Architekturatelier Dr. Worchede und Partner aus Erfurt, im Rahmen der Landesgartenschau 2004, als Geschenk der Stadt Nordhausen übergeben.

Externe Verweise[Bearbeiten]