Wilhelm Schumann

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Wilhelm Schumann
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geb. 10. Februar 1857 in Heteborn bei Halberstadt
gest. 3. Februar 1919 in Nordhausen[1]
Lehrer
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GND-Nummer 1029675384
DNB: Datensatz

Wilhelm Schumann (geb. 10. Februar 1857 zu Heteborn bei Halberstadt; gest. 3. Februar 1919,[1] nach anderen Angaben am 16. Februar 1919[2][3] in Nordhausen) war Lehrer am Realgymnasium Nordhausen.

Leben[Bearbeiten]

Er besuchte das Realgymnasium zu Naumburg und dann bis Ostern 1877 das Realgymnasium zu Halberstadt. Darauf studierte er in Berlin und Halle Naturwissenschaften und Mathematik und absolvierte das Examen pro facultate docendi zu Halle am 10. Juli 1882. Vom Sommersemester 1881 an bis zum Eintritt ins höhere Schulamt war er als Assistent am Mineralogischen Institut der Universität Halle tätig. Sein Probejahr leistete er am Realgymnasium zu Nordhausen, wo er anschliessend (1882) fest angestellt wurde. Er starb im aktiven Dienst.

Er war Stadtverordneter von 1896 bis 1906, zuletzt stellvertretender Vorsitzender der Nordhäuser DDP.[2]

Literatur[Bearbeiten]

  • Franz Kössler: Personenlexikon von Lehrern des 19. Jahrhunderts. Band: Schaab - Scotti. Universitätsbibliothek Gießen, 2008. Digitaler Volltext
  • Friedrich Traugott Kützing. Ein Gedenkblatt zur hundertsten Wiederkehr seines Geburtstages (8. Dezember 1807). Nordhausen 1907. 33 S. (Programm Nordhausen Realgymnasium.)
  • Der Fortschritt in der Naturerkenntnis. Nordhausen 1896. 18 S. (Programm Nordhausen Realgymnasium.)
  • Die Entwicklung der Lehre von der Isometrie im Lichte der chemischen Theorien. In: Festschrift zur Erinnerung an das 50jährige Jubiläum des Real-Gymnasiums zu Nordhausen. Nordhausen 1885. 20 S.
  • Programm Nordhausen Realgymnasium 1883.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. 1,0 1,1 Liste der Lehrer am Realgymnasium Nordhausen 1885 bis 1935, abgerufen am 8. Februar 2022.
  2. 2,0 2,1 Stadtarchiv Nordhausen (Hrsg.): Chronik der Stadt Nordhausen. 1802 bis 1989. Horb am Neckar: Geiger, 2003. S. 246.
  3. Archivdatenbank der BBF - Tektonik, abgerufen am 7. Mai 2022.