Hermann Feuchte

Aus NordhausenWiki
Hermann Feuchte
[[Bild:|220px|Hermann Feuchte]]
'
geb. 22. Februar 1902 in Nordhausen
gest. 1973
Stadtverwaltungsdirektor
Commons-logo.svg Bilder und Medien bei Commons

Hermann Feuchte (geb. 22. Februar 1902 in Nordhausen;[1] gest. 1973)[2][3] war Stadtverwaltungsdirektor von Nordhausen.

Leben[Bearbeiten]

Feuchte war von 1926 bis 1935 Verkehrsamtsleiter und bis 1933 Geschäftsführer der Wirtschafts- und Verkehrsgemeinschaft Südharz-Kyffhäuser. Vom 13. November 1934 bis Ende 1939 war er als Nordhäuser Stadtverwaltungsdirektor tätig. Im Einwohnerbuch 1937 von Nordhausen a. H. - Nordhausen ist er in der Blödaustr. 5 verzeichnet.[4]

Seit 1940 war er Verwaltungsdirektor in Posen.[5] 1945 kam Feuchte nach Hasselfelde, um dort eine Restgruppe der evakuierten Posener Stadtverwaltung zu unterstützen, die sich mit Abwicklungsarbeiten befasste. Anfang Juni 1945 wurde er dort verhaftet[1] und zunächst im Siechhof festgehalten.[5] Danach wurde er in das Camp 95 (Ziegenhain) überstellt und schließlich aus dem Internierungslager Darmstadt am 1. Juni 1946 entlassen.[1]

Später siedelte Feuchte in die Bundesrepublik über und war Legationsrat Erster Klasse. Dieser Titel wurde nur an Angehörige des Auswärtigen Dienstes verliehen.

Zusammen mit Hans Petersen und anderen verfasste er 1967 das sog. Memorandum, eine Kritikschrift über das Buch Das 1000-jährige Nordhausen und der schöne Südharz.

In den 1960er Jahren lebte er in Hamburg.

Externe Verweise[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. 1,0 1,1 1,2 Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, EL 904/2 Nr. 15231 Amerikanische Interniertenkartei.
  2. 8.13. NL Feuchte, Hermann - Archivportal Thüringen, abgerufen am 3. September 2022.
  3. Nordhäuser Nachrichten. Südharzer Heimatblätter (3/1999)
  4. Einwohnerbuch 1937 von Nordhausen a. H. - Nordhausen, abgerufen am 8. September 2022.
  5. 5,0 5,1 Peter Kuhlbrodt: Nordhausen unter dem Sternenbanner. Nordhausen: Archiv der Stadt Nordhausen, 1995, S. 25.