Otto Hoffmann

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Otto Hoffmann
[[Bild:|220px|Otto Hoffmann]]
Otto Benno Karl Hoffmann
geb. 19. September 1871 in Nelben
gest. 16. März 1942 in Nordhausen
Lehrer
Bilder und Medien bei Commons
GND-Nummer 1359472053
DNB: Datensatz

Otto Benno Karl Hoffmann (geb. 19. September 1871 in Nelben;[1] gest. 16. März 1942 in Nordhausen[2][3]) war Lehrer.

Otto Hoffmann wurde im damaligen Mansfelder Seekreis geboren. Von 1893 bis 1897 studierte er Geschichte, Deutsch und klassische Philologie in Halle. Im Sommer 1896 promovierte er mit „Der Lüneburger Erbfolgestreit“ zum Dr. phil. und machte 1898 sein Staatsexamen. Das Seminarjahr leistete er am Gymnasium zu Wernigerode ab, das Probejahr in Hamm. Nachdem er dort und in Minden 2 ½ Jahre als Hilfslehrer gewirkt hatte, kam er als Oberlehrer Ostern 1903 an das Gymnasium und Realgymnasium nach Hagen i. W. Von dort ging er Ostern 1905 an die städtische Realschule in Cottbus und Ostern 1910 an das Kgl. Gymnasium zu Wittstock, von wo er auf Grund eines Tausches Michaelis 1912 an das Realgymnasium zu Nordhausen versetzt wurde. Es folgten Berufungen zum Professor und Studienrat. Bis 1932 blieb er als Lehrer in Nordhausen tätig und verbrachte hier seinen Ruhestand.[4]

Im Einwohnerbuch 1937 von Nordhausen ist er in der Hohekreuzstraße 6 verzeichnet.[5]

Am 12. April 1916 heiratete er in Halle-Nietleben Magdalene Anna Gatzka aus Halle-Nietleben (geb. 8. August 1888 in Breslau).[6] Durch das am 1. Mai 1918 rechtskräftig gewordene Urteil des königlichen Landgerichts in Nordhausen ist die Ehe geschieden worden.[7]

  • Der Lüneburger Erbfolgestreit. Halle: Wischan & Wettengel, 1896. Hochschulschrift: Zugl. Halle-Wittenberg, Univ., Diss., 1896. (Digitalistat)

Einzelnachweise

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  1. Archivdatenbank der BBF - Tektonik, abgerufen am 19. April 2022.
  2. FAMILIEN-ANZEIGEN. In: Hallische Nachrichten : General-Anzeiger für Halle und die Provinz Sachsen, Jg. 54, Nr. 66 vom Donnerstag, 19. März 1942, S. 6 (Digitalisat).
  3. Vermerk des Standesamtes Halle-Nietleben zum Sterbefall und zur Sterbeurkunde des Standesamtes Nordhausen a./Harz Nr. 204/1942 auf der Eheschließungsurkunde des Standesamtes Halle-Nietleben Nr. 11/1916 vom 12. April 1916 bei Ancestry.
  4. Liste der Lehrer am Realgymnasium Nordhausen 1885 bis 1935 in: Festschrift zur Jahrhundertfeier des Staatl. Realgymnasiums zu Nordhausen, S. 277, Nr. 74, abgerufen am 18. Januar 2025.
  5. Einwohnerbuch 1937 von Nordhausen, abgerufen am 19. April 2022.
  6. Eheschließungsurkunde des Standesamtes Halle-Nietleben Nr. 11/1916 vom 12. April 1916 bei Ancestry.
  7. Vermerk des Standesamtes Halle-Nietleben vom 22. Juni 1918 zur Ehescheidung auf der Eheschließungsurkunde des Standesamtes Halle-Nietleben Nr. 11/1916 vom 12. April 1916 bei Ancestry.