Kurt Müller

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Kurt Müller
[[Bild:|220px|Kurt Müller]]
Curt Müller
geb. 14. Mai 1907 in Nordhausen
gest. 27. November 1983 in Hannover
Philologe
GND-Nummer 132229986
DNB: Datensatz

Kurt Müller (geb. 14. Mai 1907 in Nordhausen; gest. 27. November 1983 in Hannover; auch Curt Müller) war Philologe.

Leben[Bearbeiten]

Der Vater Kurt Müller (1873–1959) war Kaufmann in Nordhausen, die Mutter, Margarete Müller (1882–1972), war die Tochter von Friedrich Jericho (1853–1912) und Ida Weber (1855–1929). Die Familie betrieb die Jericho-Mühle in Krimderode.

Müller besuchte das Gymnasium in Nordhausen und war Mitglied des Gymnasial-Lesevereins. Als solcher wirkte er in der Zeit nach dem Ersten Weltkrieg bei Theateraufführungen mit.

Nach dem Abitur 1927 studierte er in München, Königsberg und Berlin Deutsche Philologie, Geschichte und Philosophie. 1936 promovierte er an der Berliner Universität bei Julius Petersen mit einer Dissertation über „Die geschichtlichen Voraussetzungen des Symbolbegriffs bei Winckelmann“ und war dann bis 1939 am Ausländerinstitut der Universität Dozent für deutsche Sprache. 1936 trat er als Mitarbeiter bei der Leibnitz-Kommission der Berliner Akademie der Wissenschaften ein, die eine Leibnitz-Gestamtausgabe bearbeitete.

Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges hatte Kurt Müller vorübergehend eine Professur in Amterdam inne und widmete sich dann wieder seinem früheren Arbeitsgebiet, zunächst in Ostberlin, später in Hannover, wo bei der Niedersächsischen Landesbibliothek eine Editionsstelle eingerichtet wurde. Aus ihr entstand das „Leibnitz-Archiv“.

Müller starb nach lange währender Krankheit 1983 in Hannover.

Seine Lebensgefährtin war die Filmdramaturgin Marieluise Steinhauer-Beuthner (1906–1992).

Externe Verweise[Bearbeiten]