Boelcke-Kaserne Nordhausen

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Bis auf drei Garagenghallen ist von der Boelcke-Kaserne nur noch wenig zu sehen. Die Garagen wurden 1996 umgebaut und mondernisiert.

Boelcke-Kaserne Nordhausen (auch Luftnachrichten-Kaserne Nordhausen) wurde 1935 für die Luftwaffe erbaut.

Das weitläufige Gelände war mit Unterkunftsgebäuden, Fahrzeughallen und großen Hangars ausgestattet. Der benachbarte Fliegerhorst diente vor allem als Schulungs- und Testgelände, zeitweilig war hier auch eine Flugzeugwerft in Betrieb. Seit Herbst 1943 wurde die Kaserne nicht mehr militärisch für den Luftkrieg genutzt; bis Sommer 1944 beherbergte die Anlage eine Luftnachrichtenschule, die fast vollständig abgezogen wurde.[1]

Im Januar 1945 wurde hier ein Außenlager des Konzentrationslagers Mittelbau-Dora errichtet.

Geschichte[Bearbeiten]

Kaserne[Bearbeiten]

Die Kaserne wurde 1936 der Luftwaffe übergeben und nach dem Jagdflieger Oswald Boelcke benannt. Das Areal wurde im Norden begrenzt von der Kyffhäusertraße und Zorge. Im Westen begann das Kasernengelände mit der Straße Am Rasen. Im Süden lag die Eisenbahnlinie.

1935/36 entstanden zwei Offiziershäuser, die Heizhäuser 1-3, ein Stabsgebäude, die Geschäftshäuser 1-5, die Kasernen Block 1-10, die Lehrgebäude 1 und 2, eine Funksendestelle, die Wirtschaftsgebäude 1 und 2 mit Kasino, die Kraftwagenhalle 1-5, eine Werkstatt, eine Wache, ein Arrestgebäude, Schießstand, Wasserwerk, Trafostation und zwei Tankstellen.[2] Hinzu kamen an Holzbauten das alte und das neue Krankenrevier, eine Küche sowie diverse Baracken.

Am 17. November 1936 wurde mit einer Pressemitteilung offiziell die Luftnachrichten-Ersatzabteilung II/3 stationiert. Sie bestand aus drei Kompanien unter dem Befehl von Major Haenschke. 1939 lief die stationierte Einheit als 1. Abteilung des Luftgau-Nachrichtenregiments 4, bestehend aus:[3]

1. Kompanie (Leutnant Karl Neuber)
6. Kompanie (Leutnant Eberhard Kober)
11. Kompanie (Leutnant Fritz Jäger)

1940 erhielt das Objekt die endgültige Bezeichnung „Luft-Nachrichten-Schule 1“.[3] Die LNS1 bildete Bordfunker und Flak-Bodenfunker aus. Im September 1942 konnte mit einer Belegung von 148 Ausbildungssoldaten die höchste Auslastung erreicht werden.[3] Von 1942 bis 1944 wurden auch Soldaten der rumänischen Luftwaffe geschult.

Ende August 1944 wurde der Ausbildungsbetrieb eingestellt und Bordfunkerschule aufgelöst. Bei einem Luftangriff auf den Fliegerhorst am 7. Juli 1944 kam ein Offizier ums Leben.

US-Luftaufnahme der Stadt Nordhausen (1944). Am unteren Bildrand ist der Fliegerhorst von Nordhausen und am rechten mittleren Bildrand die Boelcke-Kaserne zu erkennen.

Neben dem Gefangenenlager bzw. Außenlager von Dora-Mittelbau waren 1944/45 auch Wolhynien- und Bessarabiendeutsche, ausländische Zwangsarbeiter und deutsches Militär untergebracht.[2]

Gefangenenlager[Bearbeiten]

Seit 1943 waren rund 200 französische und sowjetische Fremdarbeiter in der Kaserne untergebracht, die für das Maschinenbauunternehmen MABAG (Maschinen- und Apparatebau AG) Zwangsarbeit verrichteten. Im Frühsommer 1944 richteten die Junkers Flugzeug- und Motorenwerke in den geräumten Mannschaftsunterkünften der Boelcke-Kaserne ein Lager für 6000 ausländische Zwangsarbeiter ein, die im Kohnstein Strahltriebwerke montieren mussten.[4]

Anfang Januar 1945 vegetierten auf dem Kasernengelände ca. 10.000 Zwangsarbeiter. Auf dem Areal befand sich eine Wache mit Arrestzellenbau, zehn Mannschaftsunterkünfte, zehn Verwaltungs-, Lehr- und Werktstattgebäude, fünf langgestreckte Fahrzeughallen und 20. Holzbaracken.[5]

Außenlager von Mittelbau-Dora[Bearbeiten]

Schema des Außenlagers

Um den 8. Januar 1945 wurde in zwei Fahrzeughallen der Kaserne ein Außenlager des Konzentrationslagers Mittelbau-Dora eingerichtet. Zu dieser Zeit betrug die Belegstärke einige hundert Häftlinge, deren Zahl bis Anfang April 1945 auf 6.000 Personen stieg.[6] Das Außenlager umfasste mit „Halle I“ vier Blöcke sowie eine Häftlingsküche, in der zweiten, durch Stacheldraht isolierten Halle lagen die Blöcke 5, 6 und 7 und das Revier.

Lagerführer war Heinrich Josten mit Stellvertreter Josef Kestel. Den Häftling-Arbeitseinsatz leitete Hans Zogalla.

Das Außenlager war von der Kaserne durch elektrisch geladenen Stacheldraht getrennt und fungierte bis Ende Januar als Sammelpunkt für Häftlinge, die bei Niedersachswerfen den Stollenvortrieb im Kohnstein schufen sowie in der Fertigung bei rund 30 Nordhäuser Rüstungsfirmen eingesetzt waren. Diese Gruppe der Häftlinge arbeitete in 2 x 12-Stunden-Schichten.[7]

Ab Ende Januar 1945 war „Halle II“ das zentrale Kranken- und Sterbelager des Konzentrationslagers Mittelbau und der Nebenlager.

Am 22. Februar 1945 griffen gegen 12:30 Uhr US-amerikanische Bomber den Verschiebebahnhof an, trafen jedoch u. a. die Fernmeldeschule der Luftwaffe in der Boelcke-Kaserne.

Stand Nationalität Gesamt
Sowjetunion Polen Frankreich Deutschland Belgien Sonstige[8]
1. April 1945[9] 1067 2168 816 463 401 796 5711

Am 1. April 1945 waren in der Boelcke-Kaserne 5.711 Männer untergebracht.[9] In der Woche zwischen den Luftangriffen auf Nordhausen und dem Eintreffen der US-Armee starben täglich bis zu 100 Menschen.[5] Gründe waren die völlige Vernachlässigung durch fehlende Nahrung und katastrophale hygienische Bedingungen.

Der ehemalige Lagerführer Heinrich Josten wurde im Krakauer Auschwitz-Prozess 1947 zum Tode verurteilt und im Januar 1948 hingerichtet. Sein Stellvertreter Kestel wurde im Dachauer Buchenwald-Prozess ebenfalls zum Tode verurteilt und im November 1948 in Landsberg am Lech hingerichtet.

Luftangriff auf die Kaserne und Besetzung[Bearbeiten]

Männliche Einwohner Nordhausens tragen unter Bewachung von Angehörigen der US-Armee tote Häftlinge aus der Boelcke-Kaserne und legen sie vor dem Weitertransport in Massengräber davor ab. Bei Weigerung drohte Entzug der Lebensmittelmarken

Bei den Luftangriffen am 3. und 4. April 1945 auf Nordhausen wurde die Boelcke-Kaserne schwer getroffen; die Bomben detonierten auf den Lagerstraßen und in den Unterkunftsblöcken.[10] Allein in einer mit Tuberkulose-Kranken belegten Flugzeughalle sollen 450 Menschen den Tod gefunden haben.[11] Nach dem Luftangriff setzten sich die SS-Wachmannschaften ab. Einige Gefangene konnten während des Bombenangriffs fliehen und versteckten sich in der Region; viele wurden aufgegriffen und erschossen.[12]

Rund 1.300 Leichen wurden nach dem Eintreffen der US-Armee aus den Trümmern geborgen.[5] Ob sie direkt durch das Bombardement getötet oder durch Verhungern oder Krankheit gestorben sind, lässt sich nicht mehr feststellen. Der Häftling George Stein (Internierung 1943 bis 1945), berichtet in der Dokumentation Nordhausen – Hitlers Raketenfabrik, dass die Häftlinge im Raketenbau 60 Raketen in der 12-Stunden-Tagschicht und 60 Raketen in der 12-Stunden-Nachtschicht produzieren mussten. Beim Bombenangriff am 3. April 1945 nachmittags um ca. 16 Uhr waren die Zwangsarbeiter der Tag-Schicht nicht in der Boelcke-Kaserne, ebenso beim Bombenangriff am 4. April 1945 vormittags um ca. 9 Uhr.[13] Bei beiden Tagesangriffen traf es die vermutlich schlafenden Häftlinge der Nachtschicht.

Am 11. April 1945 gegen 11:00 Uhr trafen die Infanteristen des 414. Regiments der 104. Infanteriedivision in der schwer zerstörten Boelcke-Kaserne ein.[14] Zuvor nahmen sie den angrenzenden Fliegerhorst ein. Im Bereich des KZ-Außenlagers fanden sie hunderte Leichen, die verstreut auf dem zerfurchten Gelände lagen. Über den Tag der Ankunft der US-Soldaten und den Augenzeugenberichten gibt es eine Vielzahl von teils widersprüchlichen Berichten.[14] Ihnen ist jedoch allen gemein, dass der Anblick von Leichen und der Zerstörung erschütternd für die Männer waren. In mehreren Hangars gab es keine Überlebenden, und in anderen fanden sich nur wenige lebende Insassen, die zwischen den Leichen lagen. Die Situation war so katastrophal, dass die Sanitäter der 104. Infanteriedivision dringend medizinische Verstärkung und Versorgung anfordern mussten. Trotz der Errichtung eines Lazaretts starben in den nächsten Tagen 2.000 Häftlinge.[5] Insgesamt kamen 3.000 Häftlinge in den drei Monaten des Bestehens des Boelcke-Lagers ums Leben.[5]

Zitat Die 104th Timberwolf Division hatte viel gesehen bis wir Nordhausen erreichten, aber niemand wusste etwas von der Existenz von Konzentrationslagern. Als wir durch das Tor gingen, konnten wir sehen, dass die Gebäude zerbombt waren, Dächer waren eingestürzt und Schutt lag überall auf dem Platz. Aber was uns erschreckte und und denken ließ, wir wären in der Hölle, waren die Stapel von Leichen. Manche Stapel waren drei bis vier Menschen hoch, einige nackt und andere in zerlumpte Kleidungsstücken. Selbst hartgesottene Soldaten schauten verwirrt auf diese furchtbare Szene. Zitat
                    — Cpl. Seymour Zipper[14]

Unter diesem Eindruck zeigten sich die Soldaten betroffen und fassungslos. In den nächsten Tagen schlug dies in Wut um, was viele deutsche Kriegsgefangene, insbesondere Männer der Waffen-SS, zu spüren bekamen.[14] Mehr als 400 deutsche Zivilisten, die in unmittelbarer Nähe des Lagers lebten, wurden gezwungen, die Leichen zu bergen. Als eine weitere Reaktionen auf das Vorgefundene befahl Brig.Gen. Boudinot als Strafmaßnahme, dass Nordhausen eine Woche lang von „Angehörigen der Nationen, die mit Deutschland im Krieg stehen oder von Deutschland versklavt wurden“ geplündert werden darf.[15]

Amerikanische Soldaten fotografierten und filmten die Bedingungen im Lager, die in internationalen Medien weite Verbreitung fanden. Nordhausen wurde in vielen Teilen der Welt zum bestimmenden Bild des „nationalsozialistischen Lagerterrors".[16] Einige US-Zeitungen stellten einen expliziten Zusammenhang zwischen den Greueltaten in Nordhausen und der Raketenproduktion im Kohnstein her.[17]

Mehrere britische Bomber-Flieger berichteten in dem Dokumentationsfilm „Nordhausen, Hitlers Raketenfabrik“[18], dass sie keine Kriegsgefangenen-Lager bombardieren durften. Die Flieger erfuhren erst bei den Film-Aufnahmen für die Dokumentation, dass sie in der Boelcke-Kaserne keine Soldaten, sondern KZ-Häftlinge und Fremdarbeiter trafen.

Nachkriegszeit[Bearbeiten]

Im August 1945 stellte das Wohnungsamt nach einer Begehung fest, dass die unzerstörten Objekte der Kaserne mit geringen Aufwand an Material und Handwerken zu Wohngebäuden umgebaut werden könnten.[2] Am 11. Oktober 1945 brach in der Kaserne Block 3 ein Feuer aus, dass am Folgetag gelöscht werden konnte. Ende 1945 richtete Oberbürgermeister Karl Schultes ein Gesuch an den Chef der Sowjetischen Militäradministration des Landes Thüringen mit der Bitte um Übergabe der Kaserne an die Stadt Nordhausen.[2] Das Areal befand sich zu diesem Zeitpunkt ist einem verheerenden Zustand.

Zitat An ein Aufräumen der Kaserne ist bis heute noch nicht gedacht worden. Unter den eingestürzten Gebäuden liegen noch Tote, die von Ratten und anderem Ungeziefer angefressen, ja man kann sagen – aufgefressen – wurden. [...] Erst in den vergangenen Tagen konnten wiederum 3 Leichen geborgen und 2 davon identifiziert werden. Es handelt sich hierbei um italienische Arbeiter. Bei der 3. Leiche konnten die Personalien nicht mehr festgestellt werden. Zitat
                    — Bericht der Kriminalpolizei Nordhausen am 3. August 1946.[2]

Am 7. August 1946 kam die Kaserne schließlich an die Stadt durch den Chef der Verwaltung der Sowjetischen Militäradministration für Thüringen, Garde-Generalmajor Iwan Sasonowitsch Kolesnitschenko. Er ordnete an, dass die Nordhäuser Bevölkerung die Kasernengebäude abgetragen und die gewonnenen Baumaterialien in erster Linie zum Aufbau von Wohnungen und Kleinbetrieben verwendet werden soll. Noch im August wies Oberbürgermeister Schultes die Stadtverwaltung an, „sämtlich zur Verfügung stehenden Kräfte sofort zur Boelcke-Kaserne abzustellen, um das gesamte Elektro-Installationsmaterial zu bergen.“[2] Nordhäuser Firmen wurden ferner beauftragt, Wandfliesen und -Platten abzubauen.

Gedenkstein für die Opfer des KZ-Außenlagers

Die Hallen längs zur Eisenbahn sowie die ersten fünf Blocks unmittelbar gegenüber den Hallen wurden 1947 der Industrie zur Verfügung gestellt. Bis 1950 siedelten sich die Betriebe VVB Thüringer Altstoff- und Schrotthandel Nordhausen (2,8 ha), VVB Bau Thüringen, KWU der Stadt Nordhausen (3,6 ha), Schachtbau- und Bohrbetriebe Nordhausen (14,8 ha) und ABUS Maschinenbau Nordhausen (3,35 ha) an.

In den 1960er Jahren wurden auf dem Gelände Neubauten errichtet und das Areal zur Ansiedelung von weiteren Industriebetrieben genutzt.

Seit den 1970er Jahren erinnert ein Gedenkstein an die Opfer des Außenlagers in der Boelcke-Kaserne.

1996 wurden die drei noch bestehenden Garagenhallen umgebaut und modernisiert. Das Nordhäuser Ausbildungszetrum vom Bildungswerk Bau (BiW) Hessen-Thüringen fand dort ihren Sitz.

Zitate[Bearbeiten]

  • „Nach den Luftangriffen und der Besetzung Nordhausens durch die US-Armee am 11. April 1945 war das Grauen des Krieges noch in den Gesichtern meiner Eltern abzulesen, wenn mein Vater vom Zwangseinsatz an der Boelcke-Kaserne kam. Männliche Einwohner Nordhausens mussten Hunderte Leichen von KZ-Häftlingen, die dort an Krankheit und Unterernährung gestorben oder durch Bomben der Royal Air Force ums Leben gekommen waren, zu einem Massengrab gegenüber dem Neuen Friedhof tragen. Bevor mein sichtlich erschütterter Vater in die Wohnung trat, versuchte meine Mutter, ihn mit Sagrotan-Lösung von oben bis unten zu desinfizieren.” — Manfred Neuber: Als der Zigarren-Verkäufer die Straßen kehren musste, Januar 2017.

Literatur[Bearbeiten]

Externe Verweise[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Jens-Christian Wagner: Produktion des Todes. Das KZ Mittelbau-Dora, Göttingen 2001, S. 509
  2. 2,0 2,1 2,2 2,3 2,4 2,5 Die Luftnachrichten-Kaserne (Boelcke-Kaserne). In: Nordhäuser Nachrichten. Südharzer heimatblätter 3/2003), S. 9 f.
  3. 3,0 3,1 3,2 Fred Dittmann: Fliegerhorst und Luft-Nachrichten-Schule 1., S. 38.
  4. Jens-Christian Wagner: Gesteuertes Sterben. Die Boelcke-Kaserne als zentrales Siechenlager des KZ Mittelbau. In: Dachauer Hefte 20, 2004, S. 127-138.
  5. 5,0 5,1 5,2 5,3 5,4 Jens-Christian Wagner: Nordhausen (Boelcke-Kaserne). In: Benz; Distel (Hrsg.): Der Ort des Terrors. Geschichte der nationalsozialistischen Konzentrationslager. Band 7. S. 320 f.
  6. Jens-Christian Wanger: Produktion des Todes. Das KZ Mittelbau-Dora, Göttingen 2001, S. 509
  7. nach Aussagen des ehemaligen Häftlings Georg Stein in der Dokumentation Nordhausen – Hitlers Raketenfabrik, Minute 24:00
  8. hauptsächlich Ungarn, Zigeuner, Tschechen, Italiener, Jugoslawen, Niederländer
  9. 9,0 9,1 Jens-Christian Wagner (Hrsg.): Konzentrationslager Mittelbau-Dora 1943–1945. Göttingen 2007, S. 68.
  10. Peter Kuhlbrodt: Schicksalsjahr 1945 – Inferno Nordhausen. 1995, ISBN 3-929767-09-0.
  11. Wagner: Produktion des Todes. S. 280
  12. Jens-CHirsitan Wagner: Produktion des Todes. S. 284.
  13. Nordhausen – Hitlers Raketenfabrik, Run-Time 0:24:14
  14. 14,0 14,1 14,2 14,3 Jürgen Möller: Konzentrationslager Mittelbau-Dora. Bad Langensalza 2018, S. 35.
  15. Peter Kuhlbrodt: Nordhausen unter dem Sternenbanner., S. 41.
  16. Megargee, Geoffrey P. (ed.): Encyclopedia of Camps and Ghettos, 1933–1945. 1. Bloomington: United States Holocaust Memorial Museum. ISBN 978-0-253-35328-3, S. 970, 990.
  17. Neufeld, Michael J.: "Creating a Memory for the German Rocket Program for the Cold War". Remembering the space age: Proceedings of the 50th Anniversary Conference. Government Printing Office. ISBN 978-1-4700-3180-0. S. 71.
  18. Andreas Meissner: Nordhausen Hitlers Raketenfabrik. DVD KONVEX TV Produktion