Armin Früh

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Armin Früh
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geb. 15. September 1820 in Mühlhausen
gest. 8. Januar 1894 in Nordhausen
Musikdirektor, Opernkomponist, Gesangslehrer, Dirigent
GND-Nummer 116840676
DNB: Datensatz

Armin Leberecht Früh (geb. 15. September 1820 in Mühlhausen; gest. 8. Januar 1894 in Nordhausen) war Komponist, Musikdirektor und Gesangslehrer.

Leben[Bearbeiten]

Nach Besuch der Schule in Mühlhausen absolvierte Früh das Gymnasium in Nordhausen und war Stellvertreter des Musikdirektors Sörgel im Schulchor. Nach dem Theologiestudium begann Früh mit Opernkompositionen und wandte sich später, da er hier keine Anerkennung fand, der Kirchen und Chormusik zu. Fortan arbeitete er als Kapellmeister, Musikjournalist, Organist und Lehrer an Konservatorien. Im Alter von 50 Jahren legte Früh das Examen für das höhere Lehramt ab und arbeitete in Frankfurt am Main. Im Jahr 1874 kehrte er nach Nordhausen zurück und wurde städtischer Musikdirekot und Gesangslehrer am Gymnasium. Zu gleichen Zeit gründete er einen gemischten Gesangsverein, der über 100 Jahre bestehen sollte, und trat 1875 mit Mozarts Requium erstams öffentlich auf.

Seine Ruhestätte auf dem Zentralfriedhof an der Leimbacher Straße enthielt einen geschliffenen Granit-Obelisken.

Werke[Bearbeiten]

  • Nachtigall und Savoyarderomantisch-komische Oper in einem Akt. Berlin: Kolbe, 1855.
  • Lasst kreisen die Becher! Chor-Part. Winterthur: Kantonalverband Zürcherischer Bezirks- u. Gaugesangvereine, 1958.

Literatur[Bearbeiten]