Siegfried Sack

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Siegfried Sack
[[Bild:|220px|Siegfried Sack]]
Sack, Siegfried, der Ältere;
Saccus, Siegfried;
Saccus, Siegfriedus;
Saccus, Siegfridus;
Saccus, Siegefridus;
Saccus, Siegridus;
Saccus, Sigfrid;
Sack, Siefried;
Lügensack, Siegfried (verballhornte Namensform)
geb. 27. März 1527 in Nordhausen
gest. 2. September 1596 in Magdeburg
Theologe
GND-Nummer 119813092
DNB: Datensatz

Siegfried Sack (geb. 27. März 1527 in Nordhausen; gest. 2. September 1596 in Magdeburg) war der erste evangelische Domprediger in Magdeburg.

Leben[Bearbeiten]

Siegfried Sack wurde von Lorenz Süße nach evangelischem Ritus getauft. Sein Vater war der Messerschmied, Ratsherr und Nordhäuser Bürgermeister seit 1522 Thomas Sack. Johann Sack (1523–1592) war der ältere Bruder von Siegfried, der ebenfalls Bürgermeister in Nordhausen ab 1581 wurde.

Nach Besuch des Nordhäuser Gymnasiums ging er 1546 gemeinsam mit seinem Bruder an die Universität Wittenberg. Siegfried studierte Theologie und wurde 1554 Magister und am 29. Mai 1570 zum Doktor der Theologie promoviert. Danach war er Rektor der Schule im Magdeburg und anschließend Prediger am Magdeburger Dom. Siegfried Sack galt als geschätzter Theologe und Schriftsteller; viele seiner Leichenpredigten sind im Druck erschienen.

Werke[Bearbeiten]

  • Leychpredigten Etlicher Herrn des Hoch und Ehrwirdigen Thumbcapittels, des Primat und Ertzsiffts Magdeburgk, auch etlicher fürnemen Adelichen Matronen und Jungfrawen, und letztlich auch etlicher Bürgerlichen Personen, welche nach geschehener Christlichen Reformation …von Anno 1567 an biß auff diß 1592. Jahr seliglich im Herren entschlaffen. 3 Teile in einem Band, Magdeburg 1592.

Literatur[Bearbeiten]