Wilhelm Hagelstange
| Geb. | 8. Dezember 1882 in Gardelegen |
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| Gest. | nach 1948 |
Wilhelm Hagelstange (geb. 8. Dezember 1882 in Gardelegen, gest. nach 1948) war Kaufmann, Stadtverordneter und Vorsitzender der Nordhäuser Ortsgruppe der Zentrumspartei. Er war der Vater des Schriftstellers Rudolf Hagelstange.
Leben
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Wilhelm Hagelstange war Kaufmann, Rendant und Kassenverwalter der Domgemeinde.
Bis zum Parteienverbot 1933 engagierte er sich in der Zentrumspartei, deren Vorsitzender er in Nordhausen war. 1924 und 1929 wurde er für seine Partei in die Stadtverordnetenversammlung gewählt.
Am 20. August 1944 wurde Hagelstange im Rahmen der „Aktion Gitter“ für einige Wochen nach Buchenwald verschleppt.

Er war mit Helene, geborene Struckmann verheiratet. 1912 wurde ihr Sohn Rudolf geboren. Die Familie lebte in der Moltkestraße, der heutigen Oskar-Cohn-Straße 4.
Adresse
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 1948: Albert-Traeger-Straße 27[1]
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Alphabetisches Verzeichnis sämtlicher Haushaltungen von Nordhausen (1948), abgerufen am 2. Mai 2026.