Bearbeiten von „Wiederaufbau von Nordhausen nach dem Zweiten Weltkrieg

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Im Verlauf der Stadtmauer an dem steilen Hang des [[Petersberg]]es und weiter plante man einen breiten Grüngürtel, von der [[Wallrothstraße]] über die [[Promenade]], weiter durch die Rudolf-Breitscheid-Straße zum Petersberg, von dort den Steilhang hinab zum [[Primariusgraben]] und die Fortsetzung im Königshof- und Finkenburg-Wall. Hohe Gebäude bis zu fünf Stockwerken und ein Hochhaus, das für die Stadtverwaltung vorgesehen war, sollten auf der Berghöhe entstehen.
Im Verlauf der Stadtmauer an dem steilen Hang des [[Petersberg]]es und weiter plante man einen breiten Grüngürtel, von der [[Wallrothstraße]] über die [[Promenade]], weiter durch die Rudolf-Breitscheid-Straße zum Petersberg, von dort den Steilhang hinab zum [[Primariusgraben]] und die Fortsetzung im Königshof- und Finkenburg-Wall. Hohe Gebäude bis zu fünf Stockwerken und ein Hochhaus, das für die Stadtverwaltung vorgesehen war, sollten auf der Berghöhe entstehen.


In der Unterstadt sollten überwiegend kleinere, etwa zweigeschossige Häuser errichtet werden, die den Blick zur Höhe freilassen sollten. Diese Vorstellung galt noch bis in die 1960er Jahre. Die Sicht zum Petriturm sollte nicht verdeckt werden. Verkehrsengpässe „Vor dem Vogel“, in der [[Rautenstraße]], am [[Kornmarkt]] und in der [[Töpferstraße]] sollten durch großzügige Verbreiterung vermieden werden. Die Straßenbahn sollte über einen eigenen Bahnkörper geführt und über die gesamte Stadt ausgedehnt werden. Zwischen [[St.-Blasii-Kirche]] und [[Thetaer Nordhausen|Stadttheater]] war ein großer Platz vorgesehen, der als Marktplatz benutzt werden sollte, und in seinem östlichen Teil sollte eine große Markthalle entstehen.
In der Unterstadt sollten überwiegend kleinere, etwa zweigeschossige Häuser errichtet werden, die den Blick zur Höhe freilassen sollten. Diese Vorstellung galt noch bis in die 1960er Jahre. Die Sicht zum Petriturm sollte nicht verdeckt werden. Verkehrsengpässe „Vor dem Vogel”, in der [[Rautenstraße]], am [[Kornmarkt]] und in der [[Töpferstraße]] sollten durch großzügige Verbreiterung vermieden werden. Die Straßenbahn sollte über einen eigenen Bahnkörper geführt und über die gesamte Stadt ausgedehnt werden. Zwischen [[St.-Blasii-Kirche]] und [[Thetaer Nordhausen|Stadttheater]] war ein großer Platz vorgesehen, der als Marktplatz benutzt werden sollte, und in seinem östlichen Teil sollte eine große Markthalle entstehen.


Eine tiefgreifende Veränderung des Stadtbildes sollte dadurch erreicht werden, dass der Personenbahnhof nach Osten erweitert bzw. verlegt wird, daß die vom "Vor dem Vogel" geradeaus neu zu führende Hauptstraße genau darauf hinführt. Diese Planung war der Grund dafür, dass das Eisenwarengeschäft Gerh. Knust seinerzeit seinen Standort in der Arnoldstraße erhielt. Über die Neuverlegung der Rautenstraße, wie sie heute verläuft, lagen noch keine Pläne vor. Auf dem Petersberg wurde ein Schulzentrum geplant. Die Petersbergschule, eine Oberschule sowie eine Handels- und Gewerbeschule sollten im Rahmen des Stadtkerns neu entstehen. Als einzelne Gebäude geplant, sollten sie durch ein großes Sportfeld miteinander verbunden werden.
Eine tiefgreifende Veränderung des Stadtbildes sollte dadurch erreicht werden, dass der Personenbahnhof nach Osten erweitert bzw. verlegt wird, daß die vom "Vor dem Vogel" geradeaus neu zu führende Hauptstraße genau darauf hinführt. Diese Planung war der Grund dafür, dass das Eisenwarengeschäft Gerh. Knust seinerzeit seinen Standort in der Arnoldstraße erhielt. Über die Neuverlegung der Rautenstraße, wie sie heute verläuft, lagen noch keine Pläne vor. Auf dem Petersberg wurde ein Schulzentrum geplant. Die Petersbergschule, eine Oberschule sowie eine Handels- und Gewerbeschule sollten im Rahmen des Stadtkerns neu entstehen. Als einzelne Gebäude geplant, sollten sie durch ein großes Sportfeld miteinander verbunden werden.
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