6. Juni

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1593[Bearbeiten]

Am 6. Juni 1593 schreibt der Rat der Stadt Ellrich an den Rat der Stadt Nordhausen und empfiehlt seinen Bürger Heinrich Notterot für die frei gewordene Stelle in der Nordhäuser Stallmeisterei.[1]

1651[Bearbeiten]

Benjamin Scharff wird in Nordhausen geboren.

1768[Bearbeiten]

Johann Friedrich August Volborth kommt in Nordhausen zur Welt.

1802[Bearbeiten]

Zugehörigkeit Nordhausens zu Preußen: Am 6. Juni 1802 unterschrieb König Friedrich Wilhelm III. von Preußen das Patent, das die Einverleibung Nordhausens in das Königreich Preußen beinhaltete.[2]

1866[Bearbeiten]

Am 6. Juni findet auf der Strecke Halle-Nordhausen die erste Probefahrt mit einer Lokomotive und mehreren Personen- und Güterwagen statt.

1871[Bearbeiten]

Pockenepidemie in Nordhausen: Die 10 Nordhäuser Ärzte hatten am 28. Mai 1871 eine Anzeige in der Nordhäuser Zeitung aufgegeben, in der sie ohne Polemik und ohne Statistik auf die Nützlichkeit der Impfung hinwiesen. Daraufhin rief Belitski am 6. Juni zu einer Versammlung im Riesenhaus auf. Die Nordhäuser Zeitung berichtete:

„Gestern hielt Herr Belitski den in der Zeitung mehrfach angekündigten Vortrag gegen die Kuhpocken-Impfung. Der große Saal des Riesenhauses war von Zuhörern ganz angefüllt und auch die daran befindlichen Räume waren zum Teil dicht besetzt. Herr Belitski setzte in lichtvoller mehrstündiger und überzeugender Rede, die mehrfach vom Beifall des Publikums unterbrochen wurde, die Gründe auseinander, weshalb er die Impfung für im hohen Grade gesundheitsgefährlich und ihren Zweck nach keiner Seite hin erfüllend erklären müsse...“[3]

1920[Bearbeiten]

Die Reichstagswahl 1920 (Nordhausen) findet statt.

1947[Bearbeiten]

Auf Anordnung der sowjetischen Militärkommandantur werden vom 6. Juni an alle Enttrümmerungs- und Bauvorhaben, soweit sie nicht von Frauen weitergeführt werden können, stillgelegt. Die frei werdenden männlichen Arbeitskräfte werden bei der Demontage der Stollen in Niedersachswerfen eingesetzt.

1957[Bearbeiten]

Am 6. Juni öffnet in der Rautenstraße der erste „Biwa“-Laden (Billigwaren). Die Waren sind im Schnitt 40 % billiger als im normalen Geschäft.

1970[Bearbeiten]

Am 6. Juni 1970 wurde das neue Sportheim des TSV Nordhausen eingeweiht.[4]

Literatur[Bearbeiten]

  • Robert Hermann, Walther Müller: Merwigslinde, Pomei Bog und Königshof: historische Streifzüge durch Nordhausen und den Südharz in ausgewählten Aufsätzen. Band 7, Schriftenreihe Heimatgeschichtliche Forschungen des Stadtarchivs Nordhausen, Nordhausen: Neukirchner, 2002

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Hermann & Müller: Merwigslinde, Pomei Bog und Königshof. Seite 196
  2. Kurzweiliges im Geschichtsverein. NNZ-Online vom 17. September 2008 Abgerufen am 30. Mai 2013.
  3. Fritz Schmalz: Die letzte Pockenepidemie in Nordhausen. In: Beiträge zur Heimatkunde aus Stadt und Kreis Nordhausen (Heft 9/1984)
  4. TSV Nordhausen: Die siebziger Jahre - ein neues Sportheim! Abgerufen am 30. Mai 2013.