Südharz Klinikum Nordhausen

Südharz Klinikum Nordhausen

Das Südharz Klinikum Nordhausen eine Akutklinik mit überregionalem Versorgungsauftrag.[1] Daneben ist es ein akademisches Lehrkrankenhaus der Universitäten Jena und Halle.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Grundsteinlegung für den Gebäudekomplex westlich vom Rosengarten im Stadtteil Nordhausen-Nord erfolgte 1976. Pläne für einen großen Krankenhausneubau an dieser Stelle gab es bereits Ende der 1930er Jahre, der Bau wurde jedoch aufgrund des Kriegsausbruchs 1939 verschoben.[2]

Mit der Inbetriebnahme 1981/82 standen 850 Betten zur Verfügung. 1982 wurden die Kinderklinik mit 135 Betten und die Poliklinik angegliedert. 1983 erhielt das Krankenhaus den Namen „Maxim Zetkin“, 1991 folgte die Umbenennung in „Südharz-Krankenhaus Nordhausen“ (SHKH).

Seit dem 1. Januar 1992 besteht das Krankenhaus als gemeinnützige GmbH mit dem Landkreis und der Stadt Nordhausen als Gesellschafter. Seit Oktober 1992 ist auf dem Gelände ein Rettungshubschrauber stationiert. In den folgenden Jahren wurde das Krankenhaus u. a. um ein Bettenhaus erweitert. 1999 erhielt das Südharz-Krankenhaus den ersten Preis für das umweltfreundlichste Krankenhaus im Bundesvergleich.

Das Südharz Klinikum Nordhausen hat 740 Betten und beschäftigt rund 1.900 Mitarbeiter. Es ist damit wohl der größte Arbeitgeber der Stadt Nordhausen. Hier werden im Jahresdurchschnitt 31.000 Patienten stationär behandelt.

Das Klinikum unterhält 21 Fachbereiche für die gesamte Bevölkerung der Region Nordthüringen.

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. 6. Thüringer Krankenhausplan, Tabellen 4a, 4b, 4c, 4d, ab S. 28 (pdf; 2,6 MB)
  2. Stadtarchiv Nordhausen (Hrsg.): Chronik der Stadt Nordhausen. 1802 bis 1989 (= Heimatgeschichtliche Forschungen des Stadtarchivs Nordhausen, Harz. Band 9). Geiger, Horb am Neckar 2003, ISBN 3-89570-883-6. S. 383.

Externe Verweise[Bearbeiten]

 Commons: Südharz Klinikum Nordhausen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien