Nordhäuser Stadion

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Stadion

Das Nordhäuser Stadion (ca. 1950 bis 1990 Ernst-Thälmann-Stadion) wurde 1925 eingeweiht und nach der Wiedervereinigung abgetragen.

Geschichte[Bearbeiten]

Das Stadion mit groß angelegtem Spielplatz für Spiel, Sport und Turnen wurde bereits 1923 im beschränktem Umfang der Benutzung übergeben; die Einweihung fand im Sommer 1925 statt.

Generalfeldmarschall Paul von Hindenburg im Stadion am 9. August 1924

Die Anlage umfasste rund 22 Hektar und maß in der größten Ausdehnung 595 : 385 Meter. Von dieser Gesamtanlage entfielen auf die Sportfelder selbst über 19 Hektar, bei einer Länge von 380 Meter und 250 Meter Breite. Darin enthalten waren: ein Stadion von über 2 Hektar Größe mit einer Radrennbahn von 454 6/11 Meter, einer 400 Meter-Laufbahn und 2000 Sitz- und 5000 Stehplätzen. Die Spielfläche außerhalb des Stadions umfaßte neun Felder in den Ausmaßen der Fußballfelder. In der Anlage wurden im Sommer 1926 neu hergerichtet: vier Tennisplätze, eine Reitbahn, ein Luft- und Sonnenbad. 1927 wurden im Anschluss an das Luftbad ein Freibad in dem Ausmaß 20 x 70 Meter geschaffen.

Zu DDR-Zeiten wurde das Stadion nach dem KPD-Funktionär Ernst Thälmann benannt. Nach der Wiedervereinigung wurde das marode Stadion mit dem Schwimmbad geschlossen. Die Flächen verwilderten, und die Reste des Stadions wurden im Zuge der Erweiterung des angrenzenden Autodrom abgetragen.