Johann Conrad Ephraim Grünhagen: Unterschied zwischen den Versionen

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Grünhagen war Sohn eines Gildemeisters der Kaufmannsgilde, zudem Brauherr und Vorsteher der [[Frauenbergkirche]]. Er studierte Jura in Leipzig und Göttingen und wurde Sachverwalter in Nordhausen. Ab 1788 war er Mitglied des Senats. Als Nordhausen 1802 an Preußen fiel wurde er Beamter im neu gegründeten Magistrat und [[Liste der Bürgermeister von Nordhausen|Bürgermeister]]; 1807 wurde er als ''Maire'' (franz. für Bürgermeister) im napoleonischen Königreich Westphalen (bestehen 1807 bis 1813) in dieser Stellung übernommen. Im Januar 1807 hatte er eine Audienz bei Kaiser Napoleon Bonaparte in Warschau.<ref>Peter Kuhlbrodt: ''Christian Wilhelm von Dohm und Nordhausens Bürgermeister Grünhagen 1807 zur Audienz bei Kaiser Napoleon''. In: ''[[Beiträge zur Geschichte aus Stadt und Kreis Nordhausen (Band 37/2012)]]'', S. 182</ref> Grünhagen war bis zu seinem Tod Bürgermeister von Nordhausen und erwarb sich große Verdienste, indem er sich besonders für die Armen einsetzte.
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Grünhagen war Sohn eines Gildemeisters der Kaufmannsgilde, zudem Brauherr und Vorsteher der [[Frauenbergkirche]]. Er studierte Jura in Leipzig und Göttingen und wurde Sachverwalter in Nordhausen. Ab 1788 war er Mitglied des Senats. Als Nordhausen 1802 an Preußen fiel wurde er Beamter im neu gegründeten Magistrat und [[Liste der Bürgermeister von Nordhausen|Bürgermeister]]; 1807 wurde er als ''Maire'' (franz. für Bürgermeister) im napoleonischen Königreich Westphalen (bestand von 1807 bis 1813) in dieser Stellung übernommen. Im Januar 1807 hatte er eine Audienz bei Kaiser Napoleon Bonaparte in Warschau.<ref>Peter Kuhlbrodt: ''Christian Wilhelm von Dohm und Nordhausens Bürgermeister Grünhagen 1807 zur Audienz bei Kaiser Napoleon''. In: ''[[Beiträge zur Geschichte aus Stadt und Kreis Nordhausen (Band 37/2012)]]'', S. 182</ref> Grünhagen war bis zu seinem Tod Bürgermeister von Nordhausen und erwarb sich große Verdienste, indem er sich besonders für die Armen einsetzte.
  
 
Johann Conrad Ephraim Grünhagen war mit Johanna Ernestine, geb. Sommer, verheiratet, mit der er drei Kinder hatte. Nach ihrem Tod heiratete er am 10. November 1809 Friederike Caroline Johanna Arens.
 
Johann Conrad Ephraim Grünhagen war mit Johanna Ernestine, geb. Sommer, verheiratet, mit der er drei Kinder hatte. Nach ihrem Tod heiratete er am 10. November 1809 Friederike Caroline Johanna Arens.

Aktuelle Version vom 4. Dezember 2019, 10:56 Uhr

Johann Conrad Ephraim Grünhagen
[[Bild:|220px|Johann Conrad Ephraim Grünhagen]]
Grünhagen, Johann Conrad ;
Grünhagen, Johann Konrad ;
Grünhagen, Johann Conrad Ephraim ;
Gruenhagen, Johann
7. Juli 1758 in Nordhausen
18. Dezember 1822 in Nordhausen
Bürgermeister, Jurist
GND-Nummer 1032229306
DNB: Datensatz

Johann Conrad Ephraim Grünhagen (geb. 7. Juli 1758 in Nordhausen; gest. 18. Dezember 1822 ebenda) war Jurist und Bürgermeister von Nordhausen.

Leben[Bearbeiten]

Grünhagen war Sohn eines Gildemeisters der Kaufmannsgilde, zudem Brauherr und Vorsteher der Frauenbergkirche. Er studierte Jura in Leipzig und Göttingen und wurde Sachverwalter in Nordhausen. Ab 1788 war er Mitglied des Senats. Als Nordhausen 1802 an Preußen fiel wurde er Beamter im neu gegründeten Magistrat und Bürgermeister; 1807 wurde er als Maire (franz. für Bürgermeister) im napoleonischen Königreich Westphalen (bestand von 1807 bis 1813) in dieser Stellung übernommen. Im Januar 1807 hatte er eine Audienz bei Kaiser Napoleon Bonaparte in Warschau.[1] Grünhagen war bis zu seinem Tod Bürgermeister von Nordhausen und erwarb sich große Verdienste, indem er sich besonders für die Armen einsetzte.

Johann Conrad Ephraim Grünhagen war mit Johanna Ernestine, geb. Sommer, verheiratet, mit der er drei Kinder hatte. Nach ihrem Tod heiratete er am 10. November 1809 Friederike Caroline Johanna Arens.

Literatur[Bearbeiten]

Externe Verweise[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Peter Kuhlbrodt: Christian Wilhelm von Dohm und Nordhausens Bürgermeister Grünhagen 1807 zur Audienz bei Kaiser Napoleon. In: Beiträge zur Geschichte aus Stadt und Kreis Nordhausen (Band 37/2012), S. 182