Gehegetreppe

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Die Gehegetreppe führt vom Geiersberg beim Lindenhof bis zur unteren Wallrothstraße zum Bingerhof.

Geschichte[Bearbeiten]

Die erste Treppe aus Holzbohlen entstand um 1930 und führte von der Osterstraße ins Tal des Geheges. Anfang der 1970er Jahre wurde die Bohlen durch rund 85 Betonstufen ersetzt. Beim Liebestunnel führte ein Waldweg entlang und führte abwärts zum Bingerhof. 1974 begann der Rentner Erich Möckel (1907-1984), der bei der Nobas arbeitete, mit dem Bau eines befestigen Fußweges am Geiersberg auf der Gehegeseite. Im Rahmen des Mach mit-Wettbewerbs 1977/78 baute der 72-Jährige die Treppenanlage. Bei den Baumaterialien wurde improvisiert und es wurden alte Grabeinfassungen (wahrscheinlich vom Leimbacher Friedhof) genutzt. Die Gehegetreppe zählte damit 191 Stufen. Als Kopfsteinpflaster wurden Reste der Straße vom Wohnbezirk 19 (Riemannstraße, Geschwister-Scholl-Straße, Köllingstraße, Alexander-Puschkin-Straße) angewendet. Im Herbst 1978 waren die Arbeiten abgeschlossen.