Günter Linke

Version vom 11. Januar 2019, 11:06 Uhr von Latimer Rex (Diskussion | Beiträge) (Leben)
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Günter Linke
[[Bild:|220px|Günter Linke]]
Günter Paul Ewald Linke
geb. 8. März 1909 in Frankfurt (Oder)
gest. Februar 1943 in Stalingrad
Studienassessor, Archivar, Historiker, Soldat
GND-Nummer 1026193346
DNB: Datensatz

Günter Paul Ewald Linke (geb. 8. März 1909 in Frankfurt/Oder; gest. Februar 1943 in Stalingrad) war Studienassessor und von 1938 bis 1942 Stadtarchivar in Greifswald.

Leben[Bearbeiten]

Günter Linke besuchte das Reformrealgymnasium in seiner Geburtsstadt und studierte anschließend Germanistik, Anglistik, Geschichte und Geographie in Leipzig, Göttingen und Greifswald. Von 1931 bis 1935 war er Assistent am Historischen Seminar Greifswald. 1935 promovierte Linke an der Universität Greifswald mit Die Pommerschen Landesteilungen des 16. Jahrhunderts.

Im Jahr der Promotion ging er als Studienreferendar nach Nordhausen und wurde 1938 Studienassessor in Salzwedel. 1936 gab er im Auftrag des Stadtarchivs Nordhausen das Nordhäuser Urkundenbuch (Teil 1) heraus.

Von 1938 bis 1942/43 war er Stadtarchivar in Greifswald und zugleich städtischer Museums- und Bibliotheksdirektor.

Im Zweiten Weltkrieg wurde Linke eingezogen und fiel in der Schlacht um Stalingrad im Februar 1943. Sein Nachlass befindet sich im Stadtarchiv Greifswald.

Werke[Bearbeiten]

  • Die Pommerschen Landesteilungen des 16. Jahrhunderts. Stettin: Herrcke & Lebeling, 1935.
  • Stadtarchiv Nordhausen (Hrsg.): Nordhäuser Urkundenbuch (Teil 1). Nordhausen: Müller, 1936.

Literatur[Bearbeiten]

  • Grete Grewolls: Wer war wer in Mecklenburg und Vorpommern. Rostock: Hinstorff Verlag , 2011.