Ferdinand Quelle

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Ferdinand Quelle
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Ferdinand Friedrich Hermann Quelle
(vollständiger Name)
geb. 10. Dezember 1876 in Nordhausen
gest. 30. Januar 1963 in Berlin
Botaniker, Entomologe, Lehrer
GND-Nummer 117683884
DNB: Datensatz

Ferdinand Friedrich Hermann Quelle (geb. 10. Dezember 1876 in Nordhausen; gest. 30. Januar 1963 in Berlin) war Botaniker, Entomologe und Gymnasiallehrer.

Leben[Bearbeiten]

Ferdinand Quelle promovierte 1902 an der Universität Göttingen mit einer Arbeit zur Moosvegetation im Raum Göttingen; das Buch erschien im selben Jahr im Eberhardt-Verlag in Nordhausen. Auch in den folgenden Jahren beschäftigte sich Quelle als Moosforscher und sammelte u. a. mit dem Göttinger Lehrer Deppe Moose in der Umgebung von Heiligenstadt.

Zusammen mit dem Nordhäuser Lehrer Louis Oßwald veröffentlichte er Beiträge zur Flechtenflora im Harz und Nordthüringen.

Quelles Arbeitsbereiche umfassten Gefäßpflanzen, Moose, Flechten, Algen und Entomologie.

Trivia[Bearbeiten]

Ferdinand Quelle ist nicht mit dem gleichnamigen Nordhäuser Brennereibesitzer und Großkaufmann zu verwechseln (Vater von Otto Quelle).

Werke[Bearbeiten]

  • Göttingens Moosvegetation. Nordhausen: Eberhardt, 1902.
  • Die Organismen-Spezies als Kurve. Berlin-Schöneberg: Hoffmann & Campe, 1918.
  • mit Günter Kirstein: Mein Aquarium. Berlin: Verlag Neues Leben, 1953.

Beiträge[Bearbeiten]

  • mit Louis Oßwald: Beiträge zu einer Flechtenflora des Harzes und Nordthüringens. In: Mittheilungen des Thüringischen Botanischen Vereins, NF_22, 1907, 8 - 25. (Online-Volltext)
  • Bemerkungen über den inneren Bau einiger Süsswasser-Diatomeen. In: Mittheilungen des Thüringischen Botanischen Vereins, NF_22, 1907, 25 - 31. (Online-Volltext)
  • Zur Kenntnis der Algenflora von Nordhausen. In: Mittheilungen des Thüringischen Botanischen Vereins, NF_22, 1907, 36 - 39. (Online-Volltext)

Literatur[Bearbeiten]