Diskussion:Pferdemarkt

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Planung Pferdemarkt April 2002[Bearbeiten]

25. April 2002. – Neuigkeiten zur künftigen Gestaltung des Pferdemarktes verriet Oberbürgermeisterin Barbara Rinke am 24. April 2002 dem Nordhäuser Hauptausschuss, der die Stadtratssitzung vom 8. Mai vorbereitete. Demnach soll im Bereich des Pferdemarktes eine verkehrsberuhigte Zone entstehen. Das sei jedenfalls im Gespräch mit den potenziellen Investoren deutlich geworden, die über das hohe Verkehrsaufkommen nicht glücklich seien. Eine Zählung habe ergeben, dass täglich etwa 6000 Fahrzeuge die Straßen "Vor dem Hagentor" und "Pferdemarkt" passierten. Da im Bereich der alten Polizeidirektion aber ein Neubau mit Einzelhandel, Büros und Wohnungen entstehen wird, sollten die Fußgänger besser geschützt werden, meinte die Oberbürgermeisterin. "Die Investoren zeigen großes Interesse an dem Standort, doch es müssen noch einige Probleme ausgeräumt werden", sagte Rinke weiter. So sei ihr daran gelegen, "vernünftige Verträge" abzuschließen, denn das Beispiel Bäckerstraße habe gezeigt, wie schnell man reingelegt werden könne. "Wir sind schon recht weit, doch die Nutzungskonzepte sind noch nicht ganz unterschriftsreif", informierte das Stadtoberhaupt. Bis zur übernächsten Stadtratssitzung am 12. Juni könnten aber schon konkrete Ergebnisse vorliegen, blickte Rinke voraus. Bereits auf der Sitzung am 8. Mai soll ein Beschluss zum Austritt bzw. Beitritt der Stadt in den Südharzer Tourismusverband gefasst werden. Hintergrund dafür ist das Votum der Stadträte vom 22. November 2001, Mitglied in dem Verband zu bleiben, unter der Voraussetzung, dass der Nordhäuser Jahresbeitrag von etwa 12 000 Euro auf nur noch 2500 gesenkt werde. "Wir wollen weiter mitmachen, aber mit geringerer Belastung", brachte es Rinke auf den Punkt. Der Tourismusverband wolle in seiner nächsten Mitgliederversammlung, die im Mai stattfinden soll, einen entsprechenden Beschluss fällen, erklärte sie. Darüber hinaus fordere die Stadt einen gültigen Geschäftsbericht für das Jahr 2001 ein. Falls jedoch in der Mitgliederversammlung keine Entscheidung zustande komme, wolle die Stadt fristgerecht kündigen und zum 31. Dezember 2002 aus dem Verband austreten, verdeutlichte Bürgermeister Klaus Wahlbuhl. --Chronist (Diskussion) 17:47, 1. Mär. 2020 (MET)