Cyriakus Spangenberg

Cyriakus Spangenberg
Cyriakus Spangenberg
Spangen, Cyriacus
Spang, Cyriacus
Spangembergius, Cyriacus
Spangenbergius, Ciriacus
Spangenberg, Cyriakus
Spangenberg, Ciriacus
Spangenberg, Cyriac
Spang, Ciriacus
Spangenberg, Ciriac
Spangberg, Cyriack
Spangenberg, Cyrianus
Spangenberg, Cypriacus
Sylvester, Candidus (Pseudonym)
Sylvester, Candid (Pseudonym)
Spangenberg, Cyprianus
Spangenbergius, Cyprianus
Spangenberck, Ciriacus
Spangenberch, Cyriacus
Spangenbergius, Cyriacus
Spangenbergk, Cyriacus
Spangenberg, Cyriacus ((VD-16))
Candidus Sylvester (Pseudonym)
Spanbergius, Cyriacus
Spang., Cyriacus
Spangbergius, Cyriacus
Spangen., Cyriacus
Spangenb., Cyriacus
Spangenberger, Cyriacus
Spangenberg, Syriacus
geb. 7. Juni 1528 in Nordhausen
gest. 10. Februar 1604 in Straßburg
Evang. Theologe, Pfarrer, Historiker, Kirchenlieddichter
GND-Nummer 119369958
DNB: Datensatz

Cyriakus Spangenberg (geb. 7. Juni 1528 in Nordhausen; gest. 10. Februar 1604 in Straßburg) war ein evangelischer Theologe, Pfarrer, Historiker und Kirchenlieddichter.

Leben[Bearbeiten]

Cyriakus Spangenberg wurde als Sohn des Pfarrers Johann Spangenberg aus Hardegsen bei Northeim und Katharina Grau aus Nordhausen geboren. Sein Vater lebte seit 1524 in Nordhausen und war der erste protestantische Pfarrer an der St.-Blasii-Kirche. Cyriakus Spangenberg und seine Geschwister wurden zunächst vom Vater unterrichtet, später wurde Basilius Faber aus Sorau (Niederlausitz) als Hauslehrer angestellt.

Im Alter von 14 Jahren kam Spangenberg an die Universität Wittenberg und studierte u. a. bei Martin Luther und Philipp Melanchthon Theologie und Geschichte. Aufgrund des Schmalkaldischen Krieges (1546/1547) verließ er die Stadt als Magister und ging nach Eisleben, wo der Vater Superintendent geworden war. Cyriakus erhielt hier 1547 eine Lehrerstelle an der Lateinschule. Als der Vater 1550 verstarb bekam er vertretungsweise das Predigtramt an der St.-Andreas-Kirche.

Am 9. Februar 1552 heirateter er Eva Mooshammer mit der er eine Tochter hatte. Ein Jahr später wurde er als Schloß- und Stadtpresidger in Mansfeld und 1559 zum Generaldekan berufen. Um 1554 verstarb seine Frau und Cyriakus heiratete Barbara Taurer. Aus dieser Ehe erreichten drei Töchter und sechs Söhne das Erwachsenenalter.

Wegen seiner Haltung im Erbsündenstreit wurde er 1575 aus der Grafschaft Mansfeld verbannt und ging nach Straßburg. Fünf Jahre später bekam er kurzzeitig eine Pfarrstelle im hessischen Schlitz, ab 1590 lebte er als Schriftsteller in Vacha bei Eisenach. 1595 ging er erneut nach Straßburg, wo er am 10. Februar 1604 verstarb.

Literatur[Bearbeiten]

  • Johann Georg Leuckfeld: Historische Nachricht von dem Leben, Lehre und Schrifften Cyriaci Spangenbergs. Quedlinburg 1712, Auleben 2003.
  • Volker Jung: Cyriakus Spngenberg, ein treuer Schüler Luthers... In: Ev.-Luth. Stadtkirche Schlitz. Schlitz 1987
  • Elisabeth Schwarze-Neuß: Cyriakus Spangenberg – 400. Todestag. In: Mitteldeutsches Jahrbuch. Nr.11 (2004)
  • Nordhäuser Persönlichkeiten aus elf Jahrhunderten. Horb am Neckar: Geiger, 2009. ISBN 978-3-86595-336-9

Externe Verweise[Bearbeiten]

 Commons: Cyriakus Spangenberg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien