Carl van der Foehr

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Carl van der Foehr
Carl van der Foehr
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geb. 8. Februar 1833 in Nordhausen
gest. 9. Juli 1905 in Nordhausen
Gärtner, Stadtverordneter

Carl van der Foehr (geb. 8. Februar 1833 in Nordhausen; gest. 9. Juli 1905 ebenda) war Gärtner und Stadtverordneter.

Leben[Bearbeiten]

Carl wurde am 8. Februar 1833 in Nordhausen als Sohn von Johanna Foehr, geborene Siese, und Andreas Carl Foehr geboren. Sein Vater war Gärtner und siedelte 1828 von Quedlinburg nach Nordhausen über und betrieb eine Gärtnerei in der Flickengasse, später in der Elisabethstraße. Nach dem frühen Tod des Vaters führten Mutter und Söhne die Gärtnerei bis 1868 weiter.

Carl war ab 1861 Kunst- und Gemüsehändler Vor dem Töpfertor 1382a, später in der Alleestraße (heute Wilhelm-Nebelung-Straße 15). Im Januar 1879 wurde er Stadtverordneter und Mitglied der Kommission für Forst und Verschönerungsangelegenheiten. Von 1884 bis 1905 war er Stadtrat und Mitglied des Magistrats der Stadt Nordhausen. Daneben verwaltete er das Dezernat Städtischen Grundbesitz, Landwirtschaft und Forst bis zu seinem Tod.

Er förderte die Erbauung des Neumarkts (heute August-Bebel-Platz) und gilt als Initiator für den Bau des Zorge-Dammes am Stadtpark (Van-der-Foehr-Damm). Auf Grund seiner Verdienste wurde er zum Stadtältesten gewählt. 1945 wurde die Hans-Maikowski-Siedlung in Foehr-Siedlung umbenannt und trug den Namen bis 1957.

Literatur[Bearbeiten]