Carl Ludwig Haacke

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Carl Ludwig Haacke
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geb. 21. Januar 1821 in Nordhausen
gest. 19. September 1886 in Nordhausen
Buchhändler, Verleger
GND-Nummer 1073360210
DNB: Datensatz

Carl Ludwig Haacke (geb. 21. Januar 1821 in Nordhausen; gest. 19. September 1886 ebenda) war Buchhändler und Verleger (C. Hacke).

Leben[Bearbeiten]

Carl Ludwig Haacke ist in der Finkenburg geboren und aufgewachsen. Sein Vater war der Schumachermeister Johann Martin Friedrich Haacke. Carl Ludwig besuchte die Bürgerschule und das Gymnasium in Nordhausen. Mit 16 Jahren begann er bei E. W. Köhne in der Jüdenstraße seine fünfjährige Ausbildung zum Buchhändler. Danach arbeitete er in Bromberg, Gera, Leipzig und Trier. In Nordhausen gründete er am 1. Oktober 1855 am Königshof 537 eine Buch-, Papier- und Musikalenhandlung. Einige Zeit später wurde eine Leihbibliothek angeschlossen. Die Buchhandlung zog mehrmals in größere Ladenlokale um. Eine seiner Gehilfen war Friedrich Fleischer, der später Verleger in Leipzig wurde.

Daneben war Haacke als Verleger tätig; so verlegte er u. a. die „Geschichtsbilder“ und die „Naturgeschichte“ von Friedrich Polack, das „Nordhäusische Gesangbuch“ von 1884, das Werk „Die vormalige Reichsabtei Walkenried am Harz“ von Wilhelm Gierschner 1870, die „Heimatkunde der Grafschaft Hohnstein mit Karte“ von C. F. Kohl 1877, die Biografie über den Rechtschreibreformers „Johannes Clajus des Aelteren Leben und Schriften“ von Theodor Perschmann 1874 sowie mehrere Folgen der „Nordhüsche Rieme unn Biller“ sporadisch in den Jahren von 1876 bis 1882.

Nach seinem Tode verkaufte 1887 seine Ehefrau Philippine Haacke, geb. Höfer, das Geschäft.

Literatur[Bearbeiten]