Bäckerstraße 15

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Rechts Bäckerstraße 15 (2011)

Die Bäckerstraße 15 ist ein 1997/98 errichteter Neubau und gehört zum Stiftungsvermögen der Friedrich-Christian-Lesser-Stiftung.

Geschichte[Bearbeiten]

Der einstige Gebäudekomplex wurde Ende der 1970er Jahre abgerissen. Für das Jahr 1876 sind umfangreiche Reparaturen am Hintergebäude bezeugt, der Stall wurde zum Teil auch als Waschhaus genutzt. Anstelle der Fachwerkkonstruktion wurde 1886 die Etage in Massivbauweise errichtet. 1907 folgen weitere erhebliche um- und ausbauten; das Dachgeschoss wird zu Wohnzwecken ausgebaut wobei auch der Gebäudegiebel in Mauerwerk neu aufgeführt wurde.

Eigentümer[Bearbeiten]

Die Familie Schulze / Himmler ca. 1906 in der Bäckerstr. 15 - Oben v.l. : Otto Schulze jun., Elisabeth Schulze geb. Himmler, Fritz Schulze (Kind), Otto Schulze sen. Unten v.l.: Erich Schulze, Auguste und August Himmler, Rosa Schulze
Das Haus Bäckerstraße 15 in den 1960er Jahren.
  • bis 1828: Heinrich Gottlieb Werpup
  • 1828: Johann Samuel Bosse, Stadtsekretär von Nordhausen, gekauft für 2.700 Taler in Gold lt. gerichtlichem Protokoll vom 31.05.1828 von Heinrich Gottlieb Werpup
  • 1870: Joseph Heber, Maurermeister in Nordhausen, gekauft von den Erben des Vorbesitzers Johann Samuel Bosse lt. Vertrag vom 14.12.1869 und Übergabehandlung vom 16.03.1870 für 4.200 Taler
  • 1896: August Himmler, Lokomotivführer, und seine Ehefrau Aguste, geb. Wagner in Nordhausen. Der Sohn Hans Himmler wurde später Oberbürgermeister von Nordhausen.
  • 1927: Zwangsversteiugerungsvermerk
  • 1928: Elisabeth Schulze, geb. Himmler, Ehefrau des Schriftsetzers Otto Schulze in Nordhausen
  • 1992: Kauf von den Erben Ursula Wolter, Otto Schulze, Erich Schulze, Gisela Lenz, geb. Schulze, Dr. Günter Schulze und Elisabeth Perlbach für DM 45.480 durch Caroline und Andreas Lesser, München
  • 2000: Schenkung an die Friedrich-Christian-Lesser-Stiftung.

Externe Verweise[Bearbeiten]