August Karl Grimm

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August Karl Grimm
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geb. 22. September 1809 in Nordhausen
gest. 16. Juni 1903 in Nordhausen
Stadtrat, Fabrikant

August Karl Grimm (geb. 22. September 1809 in Nordhausen; gest. 16. Juni 1903 ebenda) war Fabrikant und Stadtrat in Nordhausen.

Leben[Bearbeiten]

August Karl wurde als Sohn des Brennereibesitzers Heinrich Karl Theodor und seiner Frau Friederike Sophie, geb. Hartung, geboren. Nach dem Abitur begann er das Studium der Rechtswissenschaf in Heidelberg und Berlin. Nach dem Ersten Staatsexamen arbeitete er über zwei Jahr am Stadt- und Landgericht in Nordhausen. Auf Grund der Familienverhältnisse gab er 1835 seinen Beruf auf und arbeitete im elterlichen Betrieb. 1839 wurde er für sechs Jahre zum 2. besoldeten Stadtrat gewählt und war zuständig für Polizei und Gewerbe. August Karl Grimm war Anhänger des Liberalismus und während der Revolution 1848 Mitglied der Fortschrittspartei. Als Stadtrat machte er sich besonders in den Bereichen Bildung und Verschönerung der Stadt (besonders Grünanlagen) verdient. Daneben betätigte sich Grimm als Zeichenlehrer. Am 1. März 1852 ging er in den Ruhestand und veröffentlichte zahlreiche Artikel und Rezensionen in der Nordhäuser Zeitung. Er starb im 93. Lebensjahr in seiner Wohnung am Neumarkt 28. Verheiratet war Karl August mit Minna, geb. Degen.

Literatur[Bearbeiten]