Krankenhäuser in Nordhausen

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Die Krankenhäuser in Nordhausen entstanden als private und kommunale Einrichtungen.

Geschichte[Bearbeiten]

Krankenpflegeeinrichtungen sind seit dem 13. Jahrhundert belegt, so das Sankt Georg-Hospital (1289), das Sankt Martin-Hospital (1389) und das Sankt Elisabeth-Hospital (1436).

Die Geschichte des Kreiskrankenhauses Nordhausen begann am 28. Mai 1888 mit der Einweihung des Gebäudes am Taschenberg mit 103 Patientenbetten und 28 Krankenzimmern; 1913 folgte ein Erweiterungsbau. Die schweren Luftangriffe auf Nordhausen am 3. und 4. April 1945 zerstörten das Kreiskrankenhaus. Am Abend des 3. April wurde das Krankenhaus evakuiert und zog am 8. April in die Stollenanlage im Kohnstein um. In Ilfeld wurde ein Hilfskrankenhaus eingerichtet. Die ab Frühjahr 1945 grassierende Typhus-Epidemie die desolate Lage in der Stadt. Behelfsmäßige Patientenversorgung wurde in den nächsten Jahren auch in Sülzhayn und Neustadt/Harz gewährleistet. Am 1. Oktober 1948 wurde das Kreiskrankenhaus in Ilfeld wiedereröffnet. Ab 1949 entstanden verschiedene stationäre und ambulante Gesundheitseinrichtungen in vorhandener Bausubstanz in Nordhausen.

1976 begann man mit der Grundsteinlegung des heutigen Südharz Klinikums Nordhausen. Pläne für einen großen Krankenhausneubau an dieser Stelle gab es bereits Ende der 1930er Jahre, der Bau wurde jedoch aufgrund des Kriegsausbruchs 1939 verschoben.[1]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Stadtarchiv Nordhausen (Hrsg.): Chronik der Stadt Nordhausen. 1802 bis 1989 (= Heimatgeschichtliche Forschungen des Stadtarchivs Nordhausen, Harz. Band 9). Geiger, Horb am Neckar 2003, ISBN 3-89570-883-6. S. 383.