Hubert Kurzbach

Hubert Kurzbach
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geb. 28. April 1937 in Neuvorwerk
Kreisdienststellenleiter, Oberstleutnant des Ministeriums für Staatssicherheit

Hubert Kurzbach (geb. 28. April 1937 in Neuvorwerk, Niederschlesien) war von 1984 bis 1989 Leiter der Kreisdienststelle Nordhausen des Ministerium für Staatssicherheit (MfS). Er bekleidetet zuletzt den Dienstgrad Oberstleutnant des Ministeriums für Staatssicherheit.

Leben[Bearbeiten]

Hubert Kurzbach besuchte die Volksschule und holt die mittlere Reife später an einer Volkshochschule nach. 1959 ging er zum Ministerium für Staatssicherheit und kam nach Eisenach. Nach einer einjährigen Ausbildung an der MfS-Hochschule Potsdam-Eiche wurde er 1962 nach Ruhla in die Arbeitsgruppe Industrie versetzt. Ein Jahr darauf wurde er zum Unterleutnant befördert. In den folgenden Jahren war er auf dan Felder der „feindlich-negative Gruppierungen“ und der Spionageabwehr. In Plauen absolvierte er ein fünfjähriges Abendstudium als Ingenieur-Ökonom und er übernahm mit dieser Ausbildung die Ingenieur-Ökonom die Arbeitsgruppe Industrie. 1968 wurde er zum Oberleuntnant und 1973 zum Hauptmann befördert.

1975 wurde er stellvertretender Leiter der Kreisdienststelle Eisenach und erwarb den Titel eines Diplom-Juristen mit Auszeichnung an der MfS-Hochschule. Darauf wurde er in den Rang eines Majors erhoben.

1983 kam er als als stellvertretenden Leiter der Kreisdienststelle nach Nordhausen. Ein halbes Jahr später wurde er zum Oberstleutnant befördert und wurde Leiter der Kreisdienststelle. Kurzbach wurde dabei beauftragt, das Niveau der Arbeit der Staatssicherheit in Nordhausen zu heben. In seiner Funktion Kreisdienststellenleiter war er automatisch Mitglieder der Kreisleitung der SED.